HARM - Cadaver Christi




VÖ: 25.10.2013
(F.D.A. Rekotz)

Homepage:
www.facebook.com/pages/Harm/131650603566081

Hey, die kommen über F.D.A. Rekotz, allein das ist schon ein Garant für edlen Death Metal, denn Labelboss Rico hat schon immer ein feines Gespür für hervorragende Bands. Wie auch hier bei den Berlinern von HARM, einige Fans dürften ein paar Stücke dieses Debüts schon kennen, denn dies waren bereits auf dem 2011'er Demo „God Forgives...My Chainsaw Not!“, aber da dies nicht die Mehrheit sein dürfte hier der Reihe nach.
Allein schon die Splatter Einlage bei „My Name Is Jack“ am Anfang ist schon Gold wert, danach gehen HARM mal im Mid, mal im Up Tempo roh und hart zur Sache, Underground Death Metal Perle pur, kann man da nur sagen. Dieses herrliche Ufta Up Tempo in „Burn the Saints“ lässt die Birne kreisen, das klingt old school, ist aber fetzig, frisch und kernig wie Sau und wenn im Titeltrack dann auch noch die Prügel Attacken kommen, ist das mehr als geil, dann ist das PERFEKT. Das Tempo wird auch im dem Hammerstück „Divers of Death“ schon hoch gehalten und dieser Track prescht ohne Gnade voll vor den Latz. Dann wird mit „Blood for God“ sogar so was wie rotziger Death'n'Roll zelebriert, dass sich die Balken biegen, das ist einfach nur ein Brett. Frag mich bitte nicht, wo ich die Riffs bei „Harmageddon“ in den schleppenden Anfangsparts schon mal gehört habe, aber mir waren die sofort wieder im Ohr und wenn HARM dann die Post abgehen lassen, ist eh alles bestens. Roh und brutal fegt auch „When the Tigers Roar“, da darf „Mustard Gas Terror“ in Sachen Tempo natürlich nicht nachstehen und räumt auch alles um, was im Weg steht. „Nuclear Holocaust“ klingt fast so dreckig, wie es Venom früher gemacht haben und am Ende kommt mit „Cross Desecration“ noch mal ein flotter Abräumer.
Hammer, dieses Debüt, ich bin noch so von den Socken, dass ich mich ergebe und 9 von 10 Punkten raus rücke.

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