VALKYRJA - The Antagonist's Fire

VÖ: 11.11.2013
(World Terror Committee)
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Auch wenn die Schweden auf ihrem dritten Album sich oftmals wie eine Mischung aus Dark Funeral, Marduk und auch Dissection anhören, der Funke will bei mir nicht so recht überspringen. Klar, Geballer und Aggression sind in Stücken wie „Betrayal Incarnate“ oder auch „The Cremating Fire“ massig vorhanden, doch so sehr es auch kracht und scheppert, es sind mir auch ein paar zu langatmige Parts mit an Bord, die das Hörvergnügen doch schon etwas schmälern. „Madness Redeemer“ bleibt zwar meist im Mid Tempo und baut auch eine gute Spannung auf, doch auch hier ist die Nummer etwas zu lang gezogen, während in „Yearn to Burn“ die Prügelparts ganz akzeptabel sind. An den aggressiven Stellen punkten die Schweden zwar, aber dann wird versucht, das Stück unnötig zu strecken, was mir eben nicht gefällt. Dazu kommt noch, dass die Riffs in „Season of Rot“ eben zu sehr an Dark Funeral erinnern, so dass auch die Eigenständigkeit ein wenig flöten geht. Pluspunkte gibt es für den Zehn Minuten Track, „Treading the Path of the Predator“, der trotz der Länge immer spannend bleibt.
Als Fazit ist hier eine eher durchschnittliche Scheibe mit zu vielen Parallelen zu anderen Bands vorhanden, die leider nicht mehr als 5 von 10 Punkten erreicht.

