ARTILLERY - Legions




VÖ: 26.11.2013
(Metal Blade Records)

Homepage:
www.facebook.com/ARTILLERY.DK

„Fear of Tomorrow“ lautete 1985 der Einstieg von ARTILLERY. Es folgten fünf weitere Alben, dem sich nun der nächste insgesamt Release Nummer Sieben anschließt. Kompakt, reichlich straight forward und kompromisslos hart ins Mett hauend, so kennt und mag der auf sauberen direkt gezockten Speed/Thrash geeichte Fankreis die Dänische Thrashinstitution ARTILLERY. Michael Bastolm Dahl auch mit seinem etwas höher gestimmten Organ mühelos an seinen Vorgänger Sören Adamsen heran. Tiefe Backgroundgesänge unterstützen den Fronter zusätzlich. Geradlinig ruppig satt groovend herausgerotzte Speed/Thrash-Abrissbirnen gewürzt mit feinen Melodien wie der zunächst ungewohnt ausgefallen orientalisch beginnende Opener „Chill my Bones“, „Legions of Artillery“, die Groove-Dampframme „Anno Requiem“ oder „Ethos of Wrath“ besitzen mächtig Druck auf dem Kessel. Track fünf „Global Flatline“ entwickelt sich zur echten Überraschung vom balladesken Beginn zur klassischen Headbangerhymne mit pathetischem Gesang zum reißenden Thrashinferno bis in Proggressivegefilde übergehend, womit der Band sogar ein kleines Highlight gelungen ist! „Enslaved to the Neither“ pendelt geschickt zwischen verträumt balladeskem Flair, fetten Grooves und killender Thrashbreitseite. Davon abgesehen wird ausnahmslos die grobe Kelle gefahren. ARTILLERY haben zum siebten Mal ein gebündeltes Pfund Thrashmetal rausgehauen, das eingeschworene Thrasher/innen vom Takt überzeugen dürfte! Gute 8,5 von 10 Punkten für ein kräftig auf die Rübe donnerndes Thrashbrett, an dessen Inhalt Genrefans kaum vorbeikommen!