FUNERAL CIRCLE - Funeral Circle

VÖ: 12.11.2013
(Shaow Kingdom Records)
Homepage:
www.facebook.com/funeralcircle
Hui, was ist das? Ah, schwerblütiger Epic-Doom, wie ich ihn liebe! Das selbstbetitelte Debüt der kanadischen Epic-Doomer beinhaltet sieben Perlen, die beim CANDLEMASS/SOLITUDE AETURNUS/PROCESSION-SAINT VITUS-40 WATT SUN-Fanklientel bestens aufgehoben sind. Hart rhythmische Grooves, pathetisch-theatralischer Klagegesang, sägende Gitarren und ein knallig scheppernder Drumsound, - das lässt aufhorchen! Mit FUNERAL CIRCLE kündigt sich ein frisch aus tiefen Dunkel-Sphären ausgebrüteter Hoffnungsträger am Horizont an, den man nicht ignorieren sollte, sofern das Faible für schleppend vertonte Schwermut vorhanden ist. Epische Düsterdoom walzen ab fünf Minuten aufwärts vom Typ „Amaranthine“ (Wandering Dreamer), „Corpus of Dark Sorcery“, das verträumte Zwischenspiel „Tempus Edax Rerum“ und Obelisk“ geben reichlich Anlass dazu. Traditionelle Songstrukturen aus den 80ern verpackt in ein leistungsfähiges Sound- Gewand wecken reichlich Erinnerungen und Sehnsucht; Schwergewichtige Gitarren, tragende Harmonien, des Öfteren überraschend rollende Tempo-Groovewechsel, zuckersüß gestrickte Melodien, inspirativ düster sphärische Parts und als Ausgangsbasis durchdachte Vocals... ergeben insgesamt eine sehr berauschende Mischung reinsten Edeldooms von elegant vertonter Klangdichte. Hymnenhaft schleppend vertonte Düsterniss auf gehobenem Niveau. Elegant und heavy zugleich. Für diesen starken Einstieg vergebe ich gern eine dicke 8,75 von 10 auf meiner Skala. FUNERAL CIRCLE gehören zu jener Sorte hochgradig veranlagter Bands, die sich Doomlunatics zukünftig merken müssen!

