NETHERBIRD - The Ferocious Tides Of Fate




VÖ: 29.11.2013
(Scarecrow)

Homepage:
www.facebook.com/netherbird

Nach 2010 liegt nun ein neues NETHERBIRD Album vor, das mich eigentlich sehr positiv überrascht hat, gleich im Opener „Elegance and Sin“ vermischen sich rasende Black Metal Elemente mit hymnischen und heroischem Death Metal Riffing, das so ein wenig in die Amon Amarth Schiene schielt und auch die gegen Ende einsetzenden asynchronen Riffs sind recht interessant gehalten. Das zwischenzeitliche Geballer macht anständig Laune und so kann es von mir aus gerne weiter gehen. Auch in Sachen Vocals variiert das reicht gut, so wird in „Så Talte Ygg“ aus Gekeif und Growls hin und her gependelt, das Stück selbst treibt ungemein im teils Melo Death, teils im Black Metal Fahrwasser. Der Beginn von „Ashen Roots“ tendiert musikalisch zu schwermütigem Death, steigert sich dann etwas, um dabei majestätisch zu wirken, um gegen Ende aus einer Einheit von melodischem Riffing und Double Bass fast zu zerbersten. „Shadow Walkers“ geht dann auch teils schwer in die melancholische Schiene, hat aber auch genügend melodisch harte Riffs an Bord. Akustik, Sehnsuch, Härte, Melodie, harscher Gesang, Eingängigkeit, das alles bekommt der Hörer bei dem über 11 Minuten langen „Along The Colonnades“, das nie einen Hauch Langeweile aufkommen lässt. Inmitten melodischer Härte kommt in „Of The Setting Sun“ auch mal ein überraschender und cooler Geschwindigkeitsausbruch, der dem Stück sehr gut tut.
Am Ende sind zwar ein paar Längen vorhanden, die mich aber nicht abhalten, 7,5 von 10 Punkten zu geben.

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