MORTAL DECAY - The Blueprint For Blood Spatter




VÖ: 26.11.2013
(Comatose Music)

Homepage:
www.facebook.com/mortaldecayusa

Die Deather von MORTAL DECAY tummeln sich auch schon seit 1991 in der brutalen Szene und kloppen nach einem Sample Part in „Anatomy Turned Chaotic Puzzle“ auch herb auf die Kacke. Gnadenlos wird hier gehackt, geballert und so was von tief am Mikro gegurgelt, dass man sich wohl fühlt. Weniger Gas, dafür mehr Breaks sind in „Ocular Haze“ Programm, die heftigen Vocals bleiben, nur dass hier viel Technik zu der Ballerei gemischt wurde. Auch in „Blueprint“ vermischen die Amis wieder Technik und Geprügel, das überzeugt zwar nicht immer, geht aber noch so durch. Leider geht danach so der Schlendrian ins Detail, die Riffs und der Aufbau der Stücke ähneln sich ein bisschen zu sehr, so dass es etwas an Hörgenuss verliert, so blättert bei „Mourning Euphoria“ etwas der Lack ab, doch „Chloroform Induced Trance“ kann mit seiner fast durchgehenden Aggression wieder etwas retten. In den schnellen Parts gefällt mir bei „Nocuous Compulsions“ besonders der trockene Drum Sound, in den tragenderen Passagen wüten die Amis teils sogar mit Jazz artigen Riff Parts. „Deviant“ und „Jugular Gurgle“ sowie das finale „Altruistic Masochism“ sind annehmbare bis gute Brutal Death Metal Stücke und am Ende gestehe ich, dass mir bei dieser Scheibe vieles bekannt vorkommt, was dann nicht mehr so reißen kann, dennoch sind 6,5 von 10 Punkten in Ordnung.

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