HELL - Curse And Chapter




VÖ: 22.11.2013
(Nuclear Blast Records)

Homepage:
www.facebook.com/HELLofficial

Heute komme ich nach viel Arbeit und wenig Zeit endlich zum Review der neuen HELL auf die ich mich schon seit Vorankündigung so lange gefreut habe. Ich kann mit breitem Grinsen auf den Lippen festhalten: Das Warten hat sich gelohnt! „Land of the Living Dead“, „The Disposer“ und „Deliver Us from Evil“ sind noch aus alten Demotagen übrig. Der Hauptanteil aller Songsauf "Curse & Chapte"r ist neueren Ursprungs. Krachend harte Riffs, irrwitzige Breaks, Spannung erzeugende Dramatik mittels Bombastchören, Keyboards und kräftigen Backgroundvocals, zwischenzeitlich scheinen leichte Okkultanteile durch. Shouter David Bower liefert eine irrwitzig facettenreich superbe ständig zwischen sämtlichen Extremen balancierende Gesangsleistung. Düsterer Sprechgesang, Abstrakte Keyboardklangsilhouetten („Something Wicked This Way Comes“), fesselnde Leadsoli, knackige Grooves, mehrstimmiger Gesang – What the HELL is goin' on? Gekleidet in pure Dynamik bei enorm druckvoll modernen Standards angepasster Sound abmischung bestechen solche Nackenbrecherhymnen wie „Harbinger of Death“ durch all ihre bekannten von klassischen Metalfans geliebten Trademarks. Einflüsse von ACCEPT über IRON MAIDEN bis MERCYFUL FATE sind ausreichend vorhanden. „Curse & Chapter“ hält das Niveau des Erstlings locker, ohne dabei an Boden zu verlieren. Glatte 9 von 10 Punkten sind für die momentan zur Zeit angesagteste N.W.O.B.H.M.-Band dieser Tage bezugnehmend auf ein kleines Juwel verdient.