STARSOUP - Bazaar Of Wonders




VÖ: 29.11.2013
(Sublimity Records)

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STARSOUP ist eher ein blöder Name, den sich die Russen da ausgesucht haben, doch was sie musikalisch vom Stapel lassen, kann sich sehen lassen, auch wenn es mit Sicherheit nicht jedem sein Fall sein wird. In Prog-Rock Manier geht es bei „Angels“ los, das Stück ist nicht unbedingt sehr hart, kann aber durch den ausdrucksstarken Gesang von Sänger / Gitarrist Alexey Markov durchaus punkten. Mit dem folgenden „Ain't no Superman“ haben die Jungs nicht nur einen guten Groove, sondern fast schon eine Prise Nu Metal mit eingebaut, passt meiner Meinung nicht so zu dem sonst melodischen und technischen Stück, aber na ja. „Try“ ist eine sanfte und emotionale Nummer mit Piano Klängen, die Gefühl inne hat und „Cradle of War“ verhält sich anfangs auch sehr dezent, wird dann fast Blues lastig, um dann mit rockigen Elementen gegen Ende etwas mehr Wucht zu präsentieren. Weiter auf der sanften Welle kommt die Ballade „Rumors of Better Life“, doch danach soll es wieder härter werden, „Past Bites“ hat so was von Alice Cooper's Mucke, mal melodisch, mal düster ausschweifend. „The City and the Stars“ steuert wieder Richtung seichten Melodien und auch „Bazaar“ hat sanfte Melodien, aber auch kerinige Riffs mit Orient Touch.
Also ich attestiere den Russen eine sehr gutes, muskalisches Können, doch in Sachen Abwechslung mangelt es mir hier zu sehr, da sind ein paar kernige und technisch versierte Nummern, die im Gesamtpaket zu sehr bei den balladesken Sachen eingeengt sind. Neue Fans dürften STARSOUP bestimmt gewinnen, doch das ist ausbaufähig und erhält daher 6 von 10 Punkten.