INFERNO - Omniabsence Filled By His Greatness

VÖ: 26.11.2013
(Agonia Records)
Homepage:
www.facebook.com/pages/Inferno/322975231147644
Seit 1996 kloppen INFERNO auch der Tschechei schon im Black Metal Unterholz, doch wenn man das aktuelle Werk mit dem Vorgänger vergleicht, sind hier nach dem Instrumental „Pervasion...“ doch schon einige Veränderungen zu erkennen. Klar, am Grundgerüst aus ballerndem Black Metal wird nicht gewackelt, doch wie in dem über 11 Minuten langen „The Firstborn from Murk“ merkt man, dass INFERNO an manchen Stellen versuchen, die mystische Atmosphäre zu pushen, was in meinen Augen nicht immer so gelingt, wie es vielleicht erwünscht wäre. So ist das Tempo zu Beginn von „The Funeral of Existence“ nicht gerade hoch und steigert sich nur an manchen Stellen in ein paar infernalen Ausbrüchen, doch auf einer Länge von über 8 Minuten ist das Atmosphärische einfach eine Spur zu viel drin. Da lob ich mir schon eher „Revelations Through the Void“, dass aber etwa ab der Mitte auch mächtig das Tempo heraus nimmt, am Ende aber dann doch noch al so richtig wütet. So muss „The Vertical Fissure of the Most Distant End“ auch mit ein paar Schwachstellen kämpfen, doch kann sich gerade noch so fangen und auch „Metastasis of Realistic Visions“ weist doch einige Durststrecken auf.
Schlecht ist das Album zwar nicht, aber die Längen sind unverkennbar, so dass nicht mehr wie 5,5 von 10 Punkten drin sind.

