OTARGOS - Apex Terror




VÖ: bereits erschienen
(Listenable Records)

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Auf ihrem fünften Album zeigen die Franzosen sofort, wo Bartels den Most holt, hier wird Death Metal nicht nur zelebriert, er wird auf unbarmherzig wütende Art geballert, so wie es bei „Apex Terror“ gleich der Fall ist. Hier und da wird mal ein kurzes Break Intermezzo fabriziert und ein paar sterile, elektronische Parts kommen auch vor, aber in der Hauptsache gibt es hier Death Metal mit dem Knüppel serviert. Wahnsinnig rollende Double Bass eröffnen „Fleshless-Deathless“ und da kommt sofort der Gedanke an Morbid Angel und im weiteren Verlauf wird hier bösartiges Mid Tempo mit weiter Atmosphäre geboten, das sich auch durch den Sprachgesang in den Schädel fräst. „For Terra“ steigert sich dann schon wieder ein Stückchen, hat auch richtig treibende Parts, doch „Remnant from a Long-Dead Star“ verfällt dann erneut in diese Break lastige Schwere. Reichlich Geballer hat dann „Fallout“ zu bieten, hier geht wieder ordentlich die Post ab, dem mit „Xeno“ ein richtig düsterer Zwischenspieler folgt, auf den die „Drone“ wieder im Dauerfeuer ballert. Auch „Aftermath Hyperion“ ist in Sachen Gnade nicht zimperlich und haut oftmals voll drauf, während das finale „Versus“ dann eine wuchtig treibende Nummer aus Speed und Death Metal ist.
Alles in allem ein sehr gutes Album für 7,5 von 10 Punkten.