KIMI KÄRKI - The Bone Of My Bones




VÖ: 05.12.2013
(Svart Records)

Homepage:
www.facebook.com/kimi.karki

„Der Knochen meiner Knochen“, welch seltsamer Titel, nicht wahr? Wenn der Titel allerdings aus der Feder eines Künstlerunikats wie KIMI KÄRKI entsprungen ist, verwundert es weniger, sofern einige Fakten bezüglich erwähnten Künstlers ans Licht kommen. Bei jenem KIMI KÄRKI handelt es sich um finnischen Kulturhistorike und Sänger-Songschreiber der u. a. von weitaus bekannterer Kollegenschaft namens JOHNNY CASH, LEONARD COHEN und NEIL YOUNG inspiriert wurde. Ebenso wurde KÄRKI für einige Kompositionen, die er bei traditionell finnischen Doombands wie REVEREND BIZARRE, LORD VICAR sowie Gruppen vom Schlage ORNE, LUX OHR u. a. sowie UHRIJUHLA bekannt. Sein oft sehr einzigartiger im Underground behafteter Musizierstil nähert sich Doom-Metal, Progressive, Folk und Altertümlicher Szenerie ohne auch nur allzusehr in einem bestimmten Stilmuster zu verharren. So mancher kennt ihn auch von Sologigs in Finnland, Irland und Italien. Wunderschön heimelige Atmosphäre entströmt der Musik von KÄRKI. Dem warmen Timbe seiner Stimme zu lauschen, versetzt das kleine, für solche Musik speziell geeichte Hörklientel in echte Vorweihnachtsstimmung, „The Bone of My Bones“ ist sein erstes Solo-Album, wobei sich KÄRKI die Unterstützung bekannter Namen aus der Heiden-Folkszene versicherte, u. a. Mat McNerney, dem Kopf hinter HEXVESSEL. Der nachdenklich folkige Stil mit dem KÄRKI seinen Gesang würzt, gibt den Kopositionen etwas warmes, das akustische Folkgitarrenspiel erinnert an eine Mischung oben erwähnten Idolkreises ,deutlicher sogar an CHRIS REA, dem sein Stimmfaible unheimlich ähnelt und ruhigeren zugleich bewegten KANSAS/ STYX- Akustikglanztaten, wobei KÄRKI auch das geniale Flair schottisch-keltischer Folksänger barden der Neuzeit vom Typ eines ANDY M. STEWART zu eigen ist. KÄRKI verknüpft all das mit unglaublich beschwingter Leichtigkeit, die sprachlos macht - Lieder, die von verborgenen Sehnsüchten erzählen.Mystisch geheimnisvolles steht in wechselseitigem Kontrast zu abenteuerlich melancholischem. Alben wie „The Bone of My Bones“ besitzen ihre unverkennbar eigene Sprache, die nur versteht, wer sich ihr gefühlvoll-behutsam nähert und bewusst auf sich einwirken lässt. Irgendeinen der Sieben Tracks gesondert hervorzuheben, schenke ich mir, der musikalische Inhalt ist feinmusikalische Kost jener Art, der es gelingt, sanfte Seiten der Seele zum Klingen zu bringen.