ARMS TO AMEN - The Prophecy

VÖ: 06.12.2013
(Eigenproduktion)
Homepage:
www.facebook.com/ArmsToAmen
Gar nicht mal so übel, was gleich beim Opener der Marburger hier abgeht, moderner Thrash mit einem Touch moderner Mucke dröhnt bei „Through The Fire“ aus den Boxen und in Sachen Sound sind die Hessen schon mal ganz fett da. Wenn sich das Album auf diesem Niveau halten kann, super, aber schauen wir mal. „Nightmare Waves“ drückt genau so massiv aus der Anlage, das treffen Power, Melodie und Moderne Hooks aufeinander und wie schon eingangs erwähnt, nicht schlecht. Was mir ein wenig aufstößt ist der Gesang, da fehlt mir ein wenig die Abwechslung wie in „Never Surrender“, das Stück versucht sich mal durch technisches Spiel herauszuheben und das gelingt mit kleinen Mankos leider nur bedingt. In „When Angels Fare“ kommt erneut hoher Druck, doch irgendwo scheinen sich die Lieder doch ein wenig zu ähneln, was den Gesamteindruck etwas nach unten zieht. „Love Dies“ setzt etwas mehr auf Melodien, lässt den flotten Groove aber nicht ganz außen vor und „Fallout World“ schiebt noch einiges an Melancholie mit rein. „Suffered Losses“ geht mit nicht so dolle rein, das ist auf Teufel komm raus auf moderne getrimmt und wenn es mal sanfter und melodischer wird, fehlt mir das Salz in der Suppe.
Alles in allem sind hier auf dem Debüt Album 11 Songs, die alle richtig Potential haben, das allerdings noch nicht ganz ausgeschöpft ist, in Sachen Sound ist das stark und so bleiben unterm Strich 6,5 von 10 Punkten.

