ITHILIEN - From Ashes To The Frozen Land

VÖ: 09.12.2013
(Mighty Music)
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Der Bandname der Belgier ist an „Her Der Ringe“ angelehnt und beim Intro „Battle Cry“ weiß man, wo der Hase langlaufen soll. Hier startet Folk/ Pagan/ Death Metal, der in „Unleashed“ aber fast schon in Black Metal artige Dimensionen ausufert. Da wird ordentlich Gas gegeben, die Screams sind richtig derb und die Mucke flott ohne Ende. Anders bei „Rebirth“, hier sind die sanften Folk / Pagan Akzente am Start und auch in Sachen Gesang wird hier mal eher im Growl Bereich geshoutet, während sich das Tempo im stapfenden Bereich aufhält. „Sealed Destiny“ ist danach ganz ruhig und melodiös, ist ganz gut, zieht sich für meinen Geschmack aber etwas zu lang und bei „Through Wind and Snow“ ist abgesehen vom Keyboard die Musik so etwas in Richtung Graveworm, vor allem durch den Wechselgesang und den opulenten Bombast. Danach geht es im Ensiferum Stil in „Reckless Child“ weiter, ist ja in Ordnung, doch gerade bei den kurzen Knüppelparts scheint sich der Sound überschlagen zu wollen und kann den nötigen Druck nicht halten. Der „Drinkin’ Song“ ist in Sachen Folk / Pagan schon recht ausgelutscht, das kennt man zu Hauf und auch bei „Mother of the Night“ schaffen es die Belgier nicht, neue Akzente zu setzen.
Alles in allem sind hier eine Stunde Spielzeit für Fans der oben genannten Richtung zwar gut, aber wer was neues erwartet, wird sich täuschen, ITHILIEN machen annehmbare Musik, die man schon oft gehört hat und die man als Sammler auch nimmt, mir ist die Scheibe 6,5 von 10 Punkten wert.

