SELIM LEMOUCHI & HIS ENEMIES - Earth, Air, Spirit, Water, Fire




VÖ: 06.12.2013
(VAN Records)

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Selim's Vorgängerband THE DEVILS BLOOD dürfte der hießigen Anhängerschaft psychedelischer Hardrockmucke mit klassischem Rockeinschlag ein sicherer Begriff sein, der namentliche Macher hinter diesem Silberteller sowie dessen Schwester Farida ebenso, dessen Erstlingswerk schlicht EARTH, AIR, SPIRIT, WATER, FIRE betitelt wurde. Der Fünftrackling entpuppt sich als Spaciger Trip in bizarre Düsterrockgefilde mit entsprechend naturreligiöser Hintergrundthematik. Der Titeltrack Earth, Air, Spirit, Water, Fire besitzt progressiv rockenden Anstrich. „Next Stop Universe B“, bereitet den Weg in den Spirituellen Kosmos, „ The Ghost of Valentine“ geleitet den Hörer in selig tiefgreifende Ambientsphären.„The Deep Dark Waters“ outet sich als Psychedelicnummer im Stile von PINK FLOYD, während „Molasses“ noch einmal in einen symbios verwobenen Kosmos aus HAWKWIND, PAVLOV'S DOG, RAINBOW und URIAH HEEP entführt. Faridas' betörend geheimnisvoll und beschwörerisch zugleich dargebotener Gesangpart setzt dem sich zunehmend je steigernden 13-Tracker die Krone auf. Im Gegensatz zu T. D. B. gehen S. L & H. E. wesentlich stärker, bewußter psychedelisch düster rockend ans Werk. Dieses künstlerisch anspruchsvoll vertrackt, in den Zeitgeist des klassisch experimentiellen 70er-Jahre Psychedelicrock hinein versetzende Album benötigt mehrere Hördurchläufe. Alle Kompositionen leben von emotionellem Tiefgang in versteckt liegende Seelenbereiche hineintauchend, plus F Obwohl Eearth, Air, Spirit, Water, Fire zunächst leicht disharmonisch wirkt, ist der Melange, je mehr sie ihre Wirkung entfaltet, eine verbindende Harmonie zu Eigen, die als harmonische Disharmonie zu verstehen ist. Fans der gepflegten Düsterrockbeschallung werden mit „Earth, Air, Spirit, Water, Fire“ problemfrei warm, es sei denn, sie haben keinen Hang zu derartiger Tonkunst. Nun ja, Geschmäcker sind verschieden.