BLOODGOOD - Dangerously Close

VÖ: 05.12.2013
(B.Goode Records)
Homepage:
www.facebook.com/bloodgoodband
Schau an, die amerikanischen Christen Rocker von BLOODGOOD lassen nach 1991 mal wieder was von sich hören und der Hardrock / Heavy Metal wie im Opener „Lamb Of God“ ist frisch und unverbraucht, als wären die Herren nie weg gewesen. Das ist absolut klassisch harte Mucke, wie man sie von BLOODGOOD gewohnt ist, nur das die Stimme von Sänger Les Carlsen mit den Jahren wie guter Wein noch besser geworden ist. Das folgende „Run Away“ wird in seiner Art etwas sanfter und melodischer und besitzt Ohrwurm Charakter, während „Child On Earth“ wieder stampfend und sehr auf Riffs ausgelegt ist. Hier ist das Christliche zwar meiner Meinung nach etwas übertrieben, aber das ist Sache der Band. In „I Will“ ist eine annehmbare Nummer an Start, irgendwie klingt die für mich nach nichts halbem und nichts ganzem, da plätschert es mir einfach zu sehr dahin, auch wenn das Solo da noch etwas retten kann. Kerniger rockt da schon wieder Bread Alone“ ab und „Pray“ stampft erneut cool drauf zu. Etwas altbacken klingt „I Can Hold On“ und „Run the Race“ klingt nach gutem Heavy Metal. Ruhigere Klänge gibt es in „Father Father“, wonach der „Man in the Middle“ zwar wieder rockt, aber nicht so überzeugend. Die obligatorische Ballade kommt mit „Crush Me“ auf den Fuß, doch danach sägen die Amis mit „In the Trenches“ am härtesten auf der Scheibe. Einen Bonus Track gibt es mit „The World“ noch oben drauf, hier vermischt sich der Hardrock mit einer Prise 70'ies Rock.
Also so sehr wie es mich freut, mal wieder was von der Band zu hören, auf dem Album sind doch ein paar Füller mit drauf, die das Gesamtbild trüben und am Ende 6,5 von 10 Punkten übrig bleiben.

