SKULL FIST - Chaising The Dream




VÖ: 10.01.2014
(NoiseArt Records)

Homepage:
www.facebook.com/skullfisted

Wer die bisherige Karriere der kanadischen Heavy Metalcombo SKULLFIST verfolgt, wird festgestellt haben, das der Vierer um Vocalist Jackie Slaughter dessen Hochtongesang majestätisch über allen Songs thront, jeden Schritt sorgfältig plant. Das wird auf dem neuen SKULLFIST-Silberling „Chasing the Dream“ umso deutlicher. Gleich beim Opener Hour to Live geht’s dynamisch riffend im hymnenhaften Gewand ins Eingemachte. Ein Rasanter Hardrockstampfer wie „Bad For Good“, (auffälligerweise in punkto Stil deutlich an ihre im selben Sektor tätigen Landsleute CAULDRON erinnernd), oder das Instrumental „Shred's not Dead“ wobei Drummer Chris Steve, Gitarrero Jonny Nesta und Basser Casey Slade Gelegenheit erhalten, sich auszutoben und ihr Können zu demonstrieren, fallen schon etwas aus dem für SKULLFIST standesüblichen Rahmen, fügen sich jedoch umso wunderbarer ins Gesamtbild ein. Satt in den Hintern tretendes Hochmelodic-Powerspeedfeuer veredelt von heftigem Doublebassgewitter und rasanten Leadsoli gibt’s mit dem Titeltrack „Chasing the Dream“, „Call of the Wild“, „Sign of the Warrior“ (was für eine Granate!) „Don't stop the Fight“ eine weitere durchschlagskräftig bis zum Anschlag weggezockte Powerspeedattacke samt genial kraftvollem Riffing sowie das abschließende „Mean Street Rider“ ein echtes Lehrstück klassischen Traditionsmetals, stehen dem kaum nach. „You're gonna play“, besticht durch arschtight abgehenden Groove (einschließlich unglaublich toughen classic Hardrock-Mittelparts), von dem sich gestandenen Szenedinosaurier beizeiten gern eine dicke Scheibe abschneiden können; ergo: Alles im grünen Bereich bei den Kanadiern. Starke 80er-Einflüsse á lá TOKYO BLADE, SAVAGE GRACE und RIOT sind gewohnt vorhanden. Während ich mir den SKULLFIST-Longplayer anhöre, sind zahlreich in die Luft gereckte Fäuste und exzessives im Takt Headbangen vorprogrammiert. „Chasing the Dream“ setzt ganz früh zu Beginn des noch recht frischen Jahres 2014 ein kräftiges Ausrufezeichen! Es bedarf keines Appells, um festzuhalten, das die Kanadier auf ihrem Head Öf the Pack-Nachfolger ein pfundschweres Brett klassisch authentischen 80er-Oldshool-Heavy Metals vom Feinsten inklusive dazugehöriger Klischees fahren, das verdientermaßen fette 8,5 Punkte von 10 auf der Richterskala garantiert!

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