SUICIDAL ANGELS - Divide And Conquer




VÖ: 10.01.2014
(NoiseArt Records)

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Die Griechen von SUICIDAL ANGELS sind in Sachen Thrash ein Genuß für die Ohren und auch Album Nummer fünf knallt, als wäre man gerade Mitte der 80'er, so heftig fegen die Jungs einen Kracher nach dem anderen raus.
Sofort mit „Marching over Blood“ geht es sowohl rasend schnell, als auch im Mid Tempo drückend ab, das Solo zersägt alles, die Drums ballern wie die Sau, das ist an old school kaum zu toppen. Mit „Seed of Evil“ geht es zunächst drückend und stampfend ans Werk, da meint man, das Stück will alles zermalmen, doch dann kommt ein Hammer Groove zum Vorschein, der sofort zum Bangen animiert. Mit dem Titelstück wird es dann wieder heftig, da kommen Thrasher dieser Welt voll auf ihre Kosten, der Song hat nur ein Ziel, angehen und verwüsten. Das Solo ist erneut gestochen scharf und feurig und man muss einfach von den Socken sein. Durch seinen leicht akustischen Beginn kommt bei „Control the Twisted Mind“ ein wenig Metallica Feeling auf, doch die SUICIDAL ANGELS lassen das sogleich hinter sich und begeben sich erneut auf den straight noch vorne treibenden Thrash Pfad, der nur ab und an mal für Mid Tempo stampfende Parts verlassen wird. „In the Grave“ haut mal ordentlich vor den Latz, da paaren sich US Groove Death mit extrem flotten Europian Thrash, so dass hier die Mischung der SUICIDAL ANGELS weltweit die Fans in Ekstase versetzt und so wie „Terror Is My Scream“ Gas gibt, sind die Griechen von nichts und niemandem zu stoppen. Auf der Überholspur fliegt „Pit of Snakes“ heran, ein Track, der unheimliche Power und wieder so ein knackiges Solo hat, dass er mächtig Staub aufwirbelt. Von seinen unglaublich geilen Temposchwankungen lebt „Kneel to the Gun“, hier wird mal kerniges heavy Mid Tempo zelebriert, dann geht es in zäh kriechende Gefilde, um dann volle Kante das Tempo bis ans Limit zu treiben. „Lost Dignity“ fegt wie ein Orkan aus den Boxen, das ist phantastischer old school Thrash der besten Art und am Ende ist „White Wizard“ ein Hammer Thrash Song, der an manchen Stellen an Destruction erinnert, dann mal wieder ganz dezent groovt, um dann mit feinem Riffing und Solo permanent den Schädel zu sprengen versucht.
Ich hätte nicht gedacht, dass die SUICIDAL ANGELS noch mal so eine Schippe drauf legen können und deshalb haben sie 9 von 10 Punkten verdient, so ein Thrash Juwel bekommt man nicht alle Tage zu hören.