VERMIN - Mind Control




VÖ: bereits erschienen
(Blacksmith Records)

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Zum 10 jährigen Jubiläum ein Album, das passt, dachten sich auch die Bayreuther Deather und legen mit „Misery“ gleich mal ein groovendes und hartes Brett vor. Die Growls von Sänger Tobi haben es in sich und auch die Riffs von Stephan sind nicht ohne. Dazu groovt Simon's Bass nicht übel, doch die Drums von Manu sind mir im Endeffekt zu schwach, die Snare hat nicht den Bums, den sie haben könnte. Mit dem Titelstück geht es mit einer Art AC/DC auf Death weiter, klar, das haben andere Bands auch schon gemacht, aber schlecht ist das hier bei weitem nicht. Der „Outlaw“ hat einen gewissen Drive an Bord, der zu gefallen weiß und auch die „Bitch“ ist für Todesblei Banger absolut fein, nur eben fehlt mir bei den Drums der Kick. „Hypocrite Hero“ hat eine leicht flottere und technische Ausstrahlung und der „Reactor“ bietet so eine Schnittmenge aus Six Feet Under und Debauchery. Auch bei den „Memories“ kann man genüsslich mitbangen und danach hat „Eye for an Eye“ Death'n'Roll für uns parat. Die „Illusion“ ist eher träge und teils mit Breaks durchzogen und am Ende hat die „Sick Reality“ durch die Double Bass etwas mehr Druck.
Alles in allem ist (noch) nicht alles Gold, was glänzt, aber VERMIN machen das hier als Groove Death / Death'n'Roll nicht schlecht. Leider sind beim Drum Sound doch die Abstriche zu machen, so dass mehr 6 von 10 Punkten dieses Mal nicht drin sind.