ISKALD - Nedom Og Nord


01 iskald

VÖ: 13.01.2014
(Indie Recordings)

Homepage:
www.facebook.com/iskaldofficial

Eiskalt, so der Name der Band übersetzt und wenn es sich um eine norwegische Black Metal Band handelt, dürfte klar sein, dass sie in ihrem Spiel auch so frostig sind.
ISKALD setzen dabei allerdings nicht zu sehr auf das nordische Geballer, sondern versuchen sich mehr in der Immortal Richtung, doch anstatt dabei eine gerade Linie wie im Opener „A Fading Horizon“ weiter auszubauen, wird mit der folgenden Nummer „Underworldly“ auf eine enorme Dichte gebaut, auch wenn es hier teils recht flott zugeht, während „Iskald“ richtig sperrig und auch mitunter recht düster klingt. Mit einigen, starken Blast Ausbrüchen ist „The Silence“ versehen, hat dazu aber wieder diese dichten und teils sich weit öffnenden und epischen Anteilen Platz zu machen, was erneut dazu führt, dass die Nummer zwar recht spannend aufgebaut ist, aber anhand der Länge des Songs etwas die Spannung verliert. Besonders druckvoll und mit starken Double Bass Passagen ist „Nidingsdåd“ versehen, dann diese herrlich frostige Raserei und nicht zuletzt einige epische Elemente sprechen eine deutliche Sprache. Das finale „Nedom og Nord“ ist zwar ein starker Track mit viel Abwechslung, die aber eteas durch die über 10 Minuten lange Spielzeit flöten geht.
Gelungen ist das Album allemal, zwar nicht rundum, aber doch beachtlich, so dass hier 7 von 10 Punkten gerechtfertigt sind.

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