GRAVEBORNE - Through The Window Of The Night


01 graveborn

VÖ: 20.01.2014
(Seance Records)

Homepage:
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Die finnischen Black Metaller legen nach „Pure Negativity“ aus dem Jahre 2011 nach und hauen uns hier Black Metal um die Ohren, der eisiger und frostiger kaum sein könnte. Zwar lassen sich beim Opener „Burn the City of God“ noch vereinzelt ein paar old school Kreator Rffs ausmachen, doch allein das Gekeife von Sänger Raato gibt da klar eine andere Richtung an. Wenn dann Drummer Pentele mal Vollgas gibt, ist alles im grünen Bereich und die Klampfen Fraktion um Marchosias und Horkka orientieren sich hierbei auch etwas an alten Dissection. Zu Beginn von „Tiesi Päähän“ wird aus allen Rohren gefeuert, das Tempo geht ans Limit und die Aggression in den Vocals ist unbarmherzig. Im Mid Tempo rollen die Double Bass ungeheuer fett und druckvoll, so dass diese Nummer eine absolute Granate darstellt. „Root of Evil“ hat noch eine ordentliche Wucht und Kraft, ist aber in Sachen Tempo eher im drückenden, mittleren Bereich angesiedelt, während in „Misericordia“ wieder ab und zu volle Kanone geballert wird. So wie bei „Into the Abyss“ mag ich es, eisig, rasend und brutal, das ist Black Metal der alten Schule und da sind Querverweise zu Gorgoroth nicht von der Hand zu weisen. Danach macht „In the End I Find My Beginning“ in beklemmender Manier zu Beginn erst mal düstere Stimmung, ballert eine kurze Zeit, um dann eine eisige Atmosphäre aufzubauen, die einem den kalten Schauer förmlich über den Rücken jagt. Vernichtend brutal rast „Pyhää Verta“ und klingt teils schon recht chaotisch und auch der „Todkrieg“ ist meist in höchstem Speed, besticht aber auch durch sein aggressives Up Tempo. Auch das finale „Men Behind the Sun“ ist Black Metal in Reinkultur und somit ist diese CD für alle Fans der 90'er wie geschaffen und bekommt ohne Probleme 7,5 von 10 Punkten von mir, denn an manchen Stellen klingt es doch noch zu ungestüm.