LVCIFYRE - Svn Eater

VÖ: 21.01.2014
(Dark Descent Records)
Homepage:
www.facebook.com/Lvcifyre
LVCIFYRE aus dem Vereinten Königreich setzen auf ihrem Zweitwerk auf dämonische Atmosphäre und so ist der Beginn von „Night Sea Sorcery“ richtig teuflisch und beschwörend und wenn die Musik einsetzt, denkt man, dass man hier in einer zähen Doom Welt der Marke Winter angekommen ist, doch das soll nicht lange so bleiben. Nach und nach nimmt das Stück mehr Fahrt auf, die Growls sind dabei ein Genuss für die geneigten Fans und am Ende der etwas mehr als neun Minuten Spielzeit kommen die Engländer in flotten Gefilden an. Das folgende „Calicem Obscurum“ startet auch wieder düster, doch hier geht es dann Schlag auf Schlag und bis auf ein paar Breaks ist das hier extrem flotter Death/ Black Metal. Auch bei „Liber Lilith“ kommen kurz teuflische Intro Parts, um dann neben brutaler Raserei auch ein bisschen im Mid Tempo zu wüten. In MG Speed knattert „The Sun Eater“ volles Rohr drauf los, Speed as Speed can, aber hier verliert das Stück etwas an Originalität, denn zu sehr gleichen sich die Baller und Break Passagen. Auch der schleppende Beginn von „In Fornication Waters“ kann nicht darüber hinweg täuschen, dass auch hier bei den Prügel Attacken das Riffing zu sehr an vorherige Tracks erinnert, während in „Nekuomanteion“ die Double Bass im Stil von Bolt Thrower wüten, nur noch eine Spur heftiger und wo es dann nicht so schlimm ist, das sich der Song über lange Strecken im harten Mid Tempo aufhält.
Mit diesen neun Stücken und etwas mehr als 49 Minuten Spielzeit ist hier kein total schlechtes Album am Start, es ist aber noch deutlich ausbaufähig. Da aber das brutale Grundgerüst steht, sind hier 6,5 von 10 Punkten o.K.

