WARFATHER - Orchestrating The Apocalypse

VÖ: 21.01.2014
(Greyhaze Records)
Homepage:
www.facebook.com/pages/WarFather/240931366011521?fref=ts
Der ehemalige Morbid Angel Recke Steve Tucker hat mit WARFATHER eine neue Band am Start, bei der er seine Vergangenheit zu keinem Zeitpunkt verleugnen kann, denn sofort mit „XII“ kracht hier megamäßig geiles, rasendes und technisch geiles Death Metal Highlight aus den Boxen, das vor wütenden Double Bass, phantastischer Raserei, massiven Riff Wänden und einem super growlenden Tucker lebt. „Legions“ ballert und prügelt ohne Rücksicht auf Verluste, doch die technischen Finessen kommen nicht zu kurz und so wird im Mittelpart verdammt hart und Break lastig gezockt. Ein bestialischer Zerstörer ist „My Queen Shall Not Be Mourned“, da sägen die Riffs wie der Teufel, die Drums rasen wie Sau, doch dann kommt eine leichte Atmosphäre auf, die etwas auflockert, bevor weiter alles nieder gemetzelt wird. Einen kurzen Zwischenspieler bekommen wir mit „Taunting The Deity“, das nahtlos in „The Shifting Poles“, einer weiteren, vertrackten Death Metal Nummer der Superlative. „Waltz Of The Solstice“ überzeugt als nächstes in Death Metal Meister Manier, wo vor allem der weiche Hintergrund Teppich zu den heftig rollenden Double Bass den Gegenpart darstellt. „Summoning The Warfathers“ ist ein weiteres Sample Stück, das zu „Ageless Merciless“ überleitet, wo auch mehr im pressenden Mid Tempo wutentbrannt superber Death Metal zelebriert wird. Nach den Samples von „The Chaos Of“ kracht mir „Gods And Machines“ mit einer Schwere entgegen, die mich erdrücken will, doch dann fängt der Orkan an zu wüten, mal im Up Tempo, mal am Speed Limit, mal im mittleren Fahrwasser, aber egal wo sich das WARFATHER Schlachtschiff gerade aufhält, es ist nicht zu stoppen. Technisch perfekt beginnt „Ashes and Runes“, das den Härtegrad zu keiner Sekunde raus nimmt, aber hier und da auch mal den Hauch einer Melodie erkennen lässt, um als Finale mit „We Are The Wolves“ noch mal eine Trümmer Salve vom Stapel zu lassen.
Also die Jungs kriegen locker 9 von 10 Punkten von mir, wer Morbid Angel Fan der ersten Stunde ist wie ich, der liebt dieses Werk, Abzug gibt es nur wegen dem Drum Sound, der meiner Meinung nach etwas zu trocken und nicht hart genug klingt.

