RE-ARMED - Rottendam


VÖ: 10.01.14
(Eternal Sound / NMD)


Homepage:
www.re-armed.net

Wenn Finnen melodischen Death Metal zelebrieren klingen sie meist nach CHILDREN OF BODOM und Konsorten. Das wiederum will heißen, schnell gezockter Death-/Thrash- Metal auf einem sehr ausgeprägten Teppich aus Keyboard Sounds. Diese Finnen namens RE-ARMED aber nennen den schwedischen Death-Metal, den sogenannten Göteborg Metal, als ihren Einfluss. Aber wenn man sich mal deren Aushängeschild IN FLAMES so anhört, ist es ja auch nix anderes als keyboardlastiger Death/Thrash, oder? Wie auch immer spielen die fünf finnischen Jungs schon seit 2001 diese Art des Metals. Unzählige Demos und ein Album haben sie seitdem schon an den Mann gebracht. So haben wir hier mit „Rottendam“ also das mittlerweile zweite Studioalbum. Musikalisch bietet die Band, wie schon erwähnt, melodischen Death-Metal mit Einflüssen aus dem Thrash und Grind Bereich. Schon alleine das Albumcover lässt erahnen, dass es RE-ARMED nicht gerade gut mit einem meinen. Allein schon der Titel „Rottendam“, der irgendwie diese niederländische Stadt in irgendwas Verrottetes verwandelt, dazu noch dieses weibliche Monster, welches gemolken wird. Nun ja, genauso brutal ist auch die Musik, die sich abzüglich des Intros und Outros auf insgesamt sieben Titel erstreckt. Und diese sieben Stücke muss ich leider zugeben sagen mir nicht alle zu. Eigentlich gefallen mir lediglich zwei Songs. Das wären „Putos Muertos“ und „Freakshow“. Also, eine Platte mit ner knappen halben Stunde Spielzeit und nur zwei guten Tracks ist ein bisschen mager, finde ich. Aber jeder geneigte Death-Metal Fan sollte selber mal ein Ohr riskieren!