MONTE PITTMAN - The Power Of Three


VÖ: 24.01.14
(Metal Blade Records)


Homepage:
www.montepittman.com

Monte Pittman ist ein Texaner, der sich im Alter von 24 Jahren dazu entschlossen hat, nach Los Angeles zu ziehen, um dort sein großes Glück zu suchen. Angefangen als Verkäufer in einem Musikgeschäft musste er dann bald feststellen, dass er als Gitarrenlehrer besser geeignet war. Sein dritter Schüler war dann Guy Ritchie, der britische Filmemacher, der seinerzeit mit MADONNA zusammen war. Und so kam es wie es kommen musste, er wurde zum Gitarristen in MADONNAs Live-Band. Aber nicht nur das, auch bei PRONG konnte er seine Fähigkeiten unter Beweis stellen. Aber auch unter eigenen Namen war dieser Mann nicht untätig, so dass er schon mittlerweile zwei Alben veröffentlicht hat. „The Power Of Three“ ist also nun CD Nummer drei, und heißt wahrscheinlich so, da MONTE PITTMAN ein Trio ist. Musikalisch wandert er dabei auf sehr metallischen Pfaden. Zehn Stücke reinsten metallischen Zündstoffes beherbergt dieses Werk und bringt es auf eine Gesamtspielzeit von einer knappen Stunde. Na, das ist doch mehr als ordentlich! Dabei ist das kürzeste Stück drei Minuten und das längste Stück dreizehn Minuten lang. Starten tut die ganze Chose mit „A Dark Horse“, welches schon von Anfang an aufzeigt, was Monte an der Gitarre drauf hat. Nach dem kurzen Gitarren Intermezzo geht es dann musikalisch mit Volldampf weiter. Mit genügender Härte und sehr gutem Songwriting hat dieser Titel zu Recht die Pole Position bekommen. Nicht besser und nicht schlechter geht es dann mit „Delusions Of Grandeur“ weiter, um dann mit „Everything’s Undone“ songwriterisch ne Schippe draufzulegen. Noch besser ist eigentlich nur „Away From Here“ (boah, der anfängliche Bass geht einem durch und durch!) und der knapp einviertelstündige Schlusstrack „All Is Fair In Love And War“. Geiles Ding!