LURK - Kaldera


01 lurk

VÖ: 24.01.2014
(Doomentia Records)

Homepage:
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LURK ist ein Sludgedoom-Quartett aus Tampere in Finnland. Stark verzerrte Gitarren, unschön fiese beinahe schon bestialisch derbe krankhaft bizarr heraus geröhrte Vocals geben Songmaterial vom Typus „Below Flesh“, „Ritual“, oder „Kaldera“ sein permanent vorhandenes Grundgerüst. Ein im Hintergrund versteckt eingebautes fast schon etwas eingedellt vor sich hin trötendes Saxophon sorgt zwischenzeitlich für etwas Abwechslung, bei „6 Feet, 6 Years wird sogar ein Streicherensemble bemüht, ansonsten regieren auf Kaldera eindeutig ohne geringste Ausnahme die Gitarren! Überraschend nahtlos ins Bild passende Melodiebögen runden das Gesamtbild stimmig ab. Die extrem heavy und zäh, dennoch alles andere als unharmonisch vor sich hin brodelnd gärende Suppe besitzt alles, was guten Sludge-Doom auszeichnet, gesanglich erinnert Fronter K. Koskinen zumindest entfernt an LAKE OF TEARS-Shouter Daniel Brennare, wenn er statt zu kreischen sein röhrendes Organ einsetzt, was sich allerdings nur auf die Vocals, nicht die musikalische Instrumentierung selbst bezieht, die wesentlich extremerer Natur gestaltet wurde. Das auch Sludge-Doom weitaus anders geartet sein kann als purer Krach, zeigt dieses Album zur Genüge, weshalb ich von meiner Warte verdientermaßen robuste 8 von 10 Punkten vergebe.