WITHIN TEMPTATION - Hydra

VÖ: 31.01.2014
(BMG)
Homepage:
www.facebook.com/wtofficial?ref=ts
Schon bei den ersten Klängen des neuen WITHIN TEMPTATION Albums ist mir klar, dass hier ein Hit Album, eine Hammer Scheibe kommen wird und dies soll sich im Verlauf des Hörens auch bestätigen.
Nach dem behäbigen und bombastischen Beginn nimmt „Let Us Burn“ einen verdammt geilen, epischen Touch auf, klingt mitunter auch etwas melancholisch und vor allem ist Sängerin Sharon del Adel hier mit ihrem umwerfenden Organ eine Macht. Auffällig, dass neben den gewohnt symphonischen und wunderbaren Keys von Martjn Spierenburg die Gitarren Riffs von Stefan Helleblad, Ruud Jolie und Robert Westerholt sich auf dieser Scheibe ein ganzes Stück weiter in den Vordergrund schieben als beim Vorgänger Album. Bei „Dangerous“ ist Howard Jones als Gastsänger dabei und auch hier machen die Riffs erst mal Stimmung, Drummer Mike Coolen treibt ungemein und lässt dieses Stück flott und hart klingen, das klingt wie WITHIN TEMPTATION zu ihren Anfangstagen, als die herrlichen Melodien sich mit fett grovvendem Drive vermischt. Geiler Refrain, super eingängig, WITHIN TEMPTATION sind hier einfach in Top Form. Sanfte Piano Klänge und eine Stimme von Sharon, die Gänsehaut erzeugt, so beginnt „And We Run“, bei dem Xzibit als Gast mit dabei ist. Man ist das ein Brett, wie sich das Stück absolut himmlisch öffnet und die ganze Emotion auf den Hörer wirkt. Durch Xzibit kommt männlicher Sprachgesang hinzu und das harmoniert hier wie aus einem Guss. „Paradise (What About Us?)“, über die Hit Single braucht man eigentlich gar keine Worte mehr verlieren, das ist das Mega Stück schlechthin, nicht nur dass es super groovt, der catchy Refrain geht nicht mehr aus dem Kopf und dazu die Tatsache, dass Sharon hier zusammen mit Tarja singt ist der Knaller. Gefühlvoll und balladesk zeigt sich „Edge Of The World“, da öffnet sich der Horizont, die orchestrale, symphonische Ausstrahlung ist einfach perfekt inszeniert und Sharon's Gesang geht total unter die Haut. Auch „Silver Moonlight“ startet mit viel Gefühl, geht dann aber mächtig ab und vor allem sind hier mal wieder Growls mit dabei, auch das kennt man von früher und wenn ich das jetzt so höre, bin ich einfach geplättet, so fantastisch klingt das. Bei dem Refrain von „Covered By Roses“ fühle ich mich wie in einer anderen Welt, WITHIN TEMPTATION fahren zwar die nötige Härte auf, aber das Gefühl, das diese Nummer versprüht, ist unfassbar stark. Bei dem balladesken „Dog Days“ neige ich wieder dank der Engelsstimme von Sharon dahinzuschmelzen und lasse den Song mit geschlossenen Augen auf mich wirken und begebe mich in die Welt von WITHIN TEMPTATION. Danach knüpft „Tell Me Why“ mal ganz locker an solche Klassiker wie „Ice Queen“ oder „Mother Earth“ an, der Track hat für mich eine ganz besondere Klasse und ich fühle mich voll in den Sog der Band gezogen. Ein romantisches Ende des Albums steht mit „Whole World Is Watching“, wo Sharon mit Dave Pirner im Duett singt und die Beiden eine weitere, sagenhaft emotionale Nummer darbieten.
Um es in Punkten auszudrücken ist dieses Meisterwerk satte 9,5 von 10 Punkten wert, WITHIN TEMPTATION haben ihre Position auf dem Symphonic Metal Thron nicht nur behauptet, sondern der Konkurrenz gezeigt, wie ein Meilenstein des Genres zu klingen hat.

