MAYAN - Antagonise

 

VÖ: 31.01.2014
(Nuclear Blast Records)

Homepage:
www.mayanofficial.com

 

MaYan wollen in der meist doch eng eingefahrenen Metalwelt Akzente setzen und innovativ sein. Und wie macht man das am besten, wenn es doch (fast) schon alles gab? Nun, man mischt Stile zusammen, die man so nicht zusammenbringen würde. Die ersten paar Takte lassen noch auf gut gespielten, leicht modernen Death Metal vermuten. Sänger Mark growlt dabei auch annehmlich und die Gitarren gehen schön druckvoll und aggressiv zu Werke. Doch mit dem Refrain bei „Blooodline Forfeit“, dem Opener der Scheibe, wechselt die Stilrichtung plötzlich in eine positivere Richtung, das Tempo wird rausgenommen und Henning Basse (ex- Metalium, ex- Sons Of Seasons, LMO) singt (wie gewohnt) souverän mit seiner Stimme ein paar Textzeilen, die eher zum Power Metal passen würde. Und dieses Wechselspiel passiert auf den restlichen 11 Songs natürlich ständig.
Hinzu kommt aber noch Sängerin Laura, die mit ihrem Geträllere sogar nicht meinen Nerv trifft, aber auch stimmungsvolle Posaunen oder andere klassische Instrumente, die wiederrum eine richtig geile Atmosphäre aufbauen. Durch den progressiveren Einschlag im Songaufbau setzen sich aber die Songs nicht richtig fest und ein paar Refrains bleiben zwar sitzen, sind aber nicht unbedingt Übersongs.
Für mich passen leider diese verschiedenen Stilarten und vor allem diese total verschiedenen Gesangsstimmen überhaupt nicht zusammen. Würden MaYan sich splitten und einmal ne gute Power Metal Und eine gute Death Metal Scheibe einspielen, ich glaube ich hätte mehr davon. Den weiblichen Gesang könnte man sich allerdings ganz schenken. Innovativ ja, Können definitiv an fast allen Stellen, aber zusammenpassend und „wie aus eine Guss“ definitiv nein.

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