EZ LIVIN - Firestorm

VÖ: 28.02.14
(LZ Records)
Genre:
Melodic Hardrock
Homepage:
Ez Livin
Nach 13 Jahren melden sich Ez Livin um Bonfire Gittarero Hans Ziller zurück. Konnten mich die alten Songs nicht wirklich überzeugen (wirkten diese oft banal und fade) ist der aktuelle Silberling eine mehr als positive Überraschung für mich. Die Mischung machts. Als erstes mal erweist sich Shouter David Reece als echter Glücksgriff. Passt dessen Stimme absolut homogen zum rauchigen Classic Rock Sound der Jungs. Paul Morris (Rainbow) am Keyboard sorgt zudem für den klar erwünschten 70´er Jahre Blues Rock Touch. "Firestorm" präsentiert sich facettenreich, durchdacht und eingängig. Sehr oldschool blitzen immer wieder spritzige moderne Riffs, wie beim Ohrwurm "Into the Night" auf, die der Scheibe eine gewisse Würze verleihen. Je öfter sich "Firestorm" dreht, desto mehr Highlights offenbaren sich. Sieht man vom mittig platzierten Uriah Heep Cover "Easy Living" ab, warten 8 weitere Songs aus eigener Feder auf den geneigten Käufer. Wobei die Ballade " Let' s Fly Away" gleich 2 x in einem eher fragwürdigen und völlig überflüssigen Directors Cut eine Doppelplatzierung findet. Als griffigste Highlights möchte ich einmal "White Lightning", "The Damage is Done" , "Too Late" und das flotte "Into The Night" bei dem man mit tollen Melodien nur so um sich wirft, als Hörtipps an Herz, beziehungsweise Ohr legen. Fazit: Das Zusammenspiel aus Instrumental Fraktion und Shouter David Reece funktioniert einfach perfekt. Alles klingt trotz recht ruhiger Gangart völlig homogen und griffig. Classic Rock par exellence mit einem Hauch Moderne ohne Ecken und Kanten, der voll den Nerv des Classic Rock Fans trifft. Zeitloser oldschool Rock der jederzeit sehr frisch klingt.
7,5 von 10 Punkte

