RING OF FIRE - Battle Of Leningrad

VÖ: 24.01.14
(Frontiers Records)
Homepage:
www.frontiers.it
Eigentlich sollte man doch meinen, dass ein neues Album von RING OF FIRE ein Selbstläufer ist, immerhin handelt es sich hier um das Projekt von MARK BOALS und TONY MACALPINE. Allerdings fehlt mir auf „Battle Of Leningrad“ einfach der zündende Funke und das fängt schon beim Thema an. In einer Zeit, in der SABATON so ziemlich jede Schlacht textlich verarbeitet haben, wirkt die Idee eines Konzeptalbums um die Schlacht von Leningrad nicht eben neu, auch wenn der Vergleich natürlich deutlich hinkt. Das wäre aber gar nicht das Problem, wenn die musikalische Umsetzung über jeden Zweifel erhaben wäre aber leider ist sie das, zumindest für mich, nicht. Melodischer Metal mit klassischen Elementen und Zitaten ist nun wirklich nicht neu und die Nummern erinnern dann eben an allen Ecken und Kanten an Bands wie RHAPSODY oder MARK BOALS alten Arbeitgeber YNGWIE MALMSTEEN, was natürlich durch die Gitarre von TONY MACALPINE noch verstärkt wird. Leider kommen weder MARK BOALS in kompositorischer Hinsicht noch MACALPINE in spielerischer Hinsicht an das Original heran und so bleibt unterm Strich leider nur ein durchschnittliches Album, was mich nicht vom Hocker reißt.
Fazit: Die Namen versprechen mehr, als das Album halten kann. Wer auf melodischen Metal der Marke MALMSTEEN und RHAPSODY steht, der kann Songs wie „Firewind“ oder „Land Of FrozenTears“ mal antesten, vielleicht findet ihr mehr Gefallen an der Scheibe.

