GRAND MAGUS - Triumph And Power

VÖ: 31.01.2014
(Nuclear Blast Records)
Homepage:
www.facebook.com/grandmagusofficial
Donnerlüttchen! Das nenne ich eine ungemein saftige Ohrfeige in Sachen klassischer Heavy Metal wie schon lange nicht mehr! Habe ich den experimentiell und auf Midtempo-Level gestrickten Vorgänger „The Hunt“ gut in Erinnerung bin ich nun ehrlich umso erfreuter, das GRAND MAGUS eingängiger denn je agieren, zum anderen zu ihren Wurzeln gefunden und ihre gesamte Erfahrung in die Waagschale geworfen haben, um Triumph and Power zu veröffentlichen. Majestätische Chöre, verträumt mystisch-epische Akustikparts, kraftvolle Backgroundvocals, und reichlich Pathos umrahmen Hymnen wie „On Hooves of Gold“, „Steel Versus Steel“, „Triumph and Power“, oder „The Hammer will Bite“(vom zauberhaften, an epische BATHORY erinnernden Intro „Ymer“ eingeleitet). Optimale Musik zum Hörnergabel zeigen, Faust Ballen und im Ryhthmus die Mähne kreisen zu lassen! GRAND MAGUS sind mutig das Wagnis eingegangen, den Schritt zurück zu ihren Wurzeln zu vollziehen, ein zentnerschweres Pfund Heavy Metal klassischer Bauart zu kreieren, dessen Inhalt Poser und Trittbrettfahrer mit gnadenloser Wucht an die Wand drückt! Experimente im Stile von „Son of the last Bread“ wie auf dem phasenweise leicht gewöhnungs bedürftigen Vorgänger sind schlichter Eingängigkeit und erdrückend purer Heavyness gewichen. Triumph And Power tendiert vermehrt in Richtung „Iron Will“/“Hammer of the North“ und enthält ausnahmslos Hymnen, deren grandioses Flair Heavy Metalfans der Firmen DIO, RAINBOW, MANOWAR, ACCEPT, OZ, SAXON, JUDAS PRIEST serienweise in heftige Rauschzustände versetzt! Passend hierzu schmückt das hübsche, der Wahrheit sehr nahe kommende Coverartwork eines Wikingers ohne Hörnerhelm den Silberdeckel. Druckvoll, natürlich, spannungsgeladen manchmal auch doomig, (wer das Gegenteil behauptet, sollte sich Gedanken machen und bei entsprechender Gelegenheit eingehender mit GRAND MAGUS befassen!) verknüpft das versierte Schwedentrio sämtliche Trademarks der bisherigen Bandgeschichte. Die Gitarre rifft, quietscht und sägt ultrafett, der pumpende Bass legt ein massives Grundgerüst, das Schlagzeug knallt enorm druckvoll, Sänger JB's Röhre thront leidenschaftlich, klar und ausdrucksstark über allen Songs.
Keine Musik für Warmduscher. Haargenau der Sound für Kutte-, Nietenarmband-, Patronengurt, Holzfällerhemd, Leder- und Spandexhosenträgerschaften, die bewußt auf irrsinniges Rockstargetue verzichtet, aber die Uressenz des Heavy Metals kraftvoll bündelnd, jederzeit aufzeigend,beibehält, ohne dabei auch nur im Geringsten peinlich zu wirken! GRAND MAGUS haben ihr bis heute mit Abstand stärkstes Werk abgeliefert. Volle Höchstpunktzahl 10 von 10 Punkten für ein hieb- und stichfest geschmiedetes Stück reinsten Edelstahls, gesegnet von Qualität auf höchstem Niveau!

