ZORN - Gegen Alles


01 zorn

VÖ: bereits erschienen
(Christhunt Productions)

www.facebook.com/pages/ZORN/110140829012672

Mit dem neuen Schlachtwerk satanischer Kunst legen ZORN die Messlatte verdammt hoch, so intensiv und brutal habe ich die Black Metal Instution bislang nicht gehört und bin sofort Feuer und Flamme, wenn das Titelstück in einer Mischung aus Blastbeats und Up Tempo Gedonner aus den Boxen feuert. „In der Dunkelheit“ beschreitet auch den extrem harten Pfad der Verwüstung und lässt keinen Stein auf dem anderen, Sänger Roderick ist hier an wutentbranntem Shouting nicht zu toppen und dazu sägen eisig und klirrend kalt die Riffs von Nachtschatten und Askhyr wie an stählernen Strängen. Drummer Inferos kennt auch im folgenden „Verbrannte Erde“ keine Gnade und verdrischt in rasender und bestialischer Manier die Felle, erst in „Manch geisterhafte Kreaturen“ wird das Tempo etwas gedrosselt und dadurch klingt der Song zu Beginn zumindest etwas drückender, doch auch hier wird nach einiger Zeit immer wieder mit Baller Angriffen die Abwechslung hochgehalten. Neben seinen geschickten Tempowechseln ist „Madenwerk“ auch in Sachen technischem Spiel eine wahre Top Nummer, bei der mir die rasenden Ausbrüche verdammt gut zusagen. Wie eine kriechende Kreatur der Hölle schleicht sich „Deathfuck“ an, um dann in äußerster Aggression zum Angriff überzugehen, ein Track, der kaum Gnade kennt und brettert wie die Sau. Mit frostiger Kälte und reinem Eis Riffing eröffnet „V.c.H.u.j.B“, das danach erst mal in Mid Tempo Ebenen aufsteigt und dadurch in den Gehörgang schweißt, nur gegen Ende kommen hier und da mal ein paar donnernde Double Bass hinzu, aber ansonsten lässt der Song im mittleren Speed seiner Power freien Lauf. Doch mit dem teuflischen Finale „Zorn & Zerstörung V“ kehren ZORN zu ihrer aggressiven Raserei zurück und hinterlassen mit diesem Stück, wie auch dem kompletten Album verbrannte Erde.
Das ist bisher das Meisterwerk der deutschen Black Metaller, die sich damit 9 von 10 Punkten locker sichern, denn so was macht ihnen so schnell keiner nach und der geile Sound von Gerhard „Gerassi“ Magin tut sein übriges, Hammer, einfach Hammer.

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