EXMORTUS - Slave To The Sword


02 exmortus

VÖ: 04.02.2014
(Prosthetic Records)

Homepage:
www.facebook.com/exmortusofficial

Auf dem dritten Album der Ami Thrasher wird in „Rising“ zu Beginn mal sofort ein längeres Solo zelebriert, das Lust auf mehr macht, aber nicht nur das, sondern auch dann wenn EXMORTUS dann weiter ordentlich Stoff geben, wird man als Thrasher vollsten bedient. Die Jungs schaffen es, in hohem Tempo die Melodien perfekt einzuarbeiten und erneut wird der Hörer von einem Solo nach dem anderen befeuert, klasse so ein Auftakt. Die stampfende und pumpende Heavy Metal Keule wird bei „Slave to the Sword“ geschwungen, das ist Nackenbrecher Garantie, was hier aus den Boxen drückt. Mit dem danach abgehenden „Immortality Made Flesh“ bewegen sich EXMORTUS auf dem schmalen Grad zwischen Speed, Power und Thrash Metal und halten verdammt stark die Balance.Mit „Foe Hammer“ klingen die Jungs etwas nach Sodom, was vor allem beim Gesang durchkommt, nur haben EXMORTUS mehr Melodien an Bord, so dass auch hier die musikalische Bandbreite weit gefächert ist und ein erneut sägendes Solo entzückt. Was der Titel „Warrior of the Night“ schon vermuten lässt, hier handelt es sich um eine klassisch nach Power Metal triefende Nummer, die einfach Spaß macht und besser klingt, wie bei so manch etablierter Band. Auch „Ancient Violence“ drückt im puren Metal Sektor wie Sau, erst bei „From the Abyss“ wird das Gaspedal mit Ziel Thrash Metal wieder weit durchgetreten. Speed, Power und Melodie vereinen sich in „Moonlight Sonata (Act 3)“ perfekt, auch wenn das Stück Instrumental ist, die Power ist unbeschreiblich. Hart stampft „Battle Born“ und der finale Schlag „Metal Is King“ trifft den Nagel auf den Kopf. So einer klasse Scheibe kann man nur 8,5 von 10 Punkten geben, das ist stark und so muss Heavy Metal klingen.

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