STILLA - Ensamhetens andar


02 stilla

VÖ: 10.02.2014
(Nordvis Productions)

Homepage:
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Das Zweitwerk der schwedischen Black Metaller ist wie der Vorgänger in Sachen atmosphärischem Black Metal für den geneigten Hörer mit Sicherheit ein Leckerbissen und über weite Strecken kann mir das Album auch gefallen, doch der Anfang von „Vandring utan spår“ ist für meine Ohren noch in Ordnung, doch irgendwie klingt es teils doch etwas befremdend, so dass ich ein paar Abstriche machen muss. Wenn jedoch das höllische Geballer ausbricht und dazu dezent die Keys mit einfließen, ist das akzeptabel. Im Titelstück wird nach frostigem Beginn warme Akustik eingeworfen, bevor es vertrackt und frickelig, ja teils auch nervend chaotisch zugeht. „Till Slutet“ hat für mich die stärkste Fächerung an sich, denn das Stück ist sich weit öffnend und besticht durch seinen dunklen Flair, der schon fast in heldenhaften Bombast ausartet. „Själavrängaren“ ist dann wieder für die Freunde der Knüppelei gemacht, lässt aber auch den sphärischen Keys Platz. Zwischen akustischem Spiel, Raserei und opulentem Mid Tempo pendelt sich „Hjärta av sten“ ein, eine Nummer, die für mich nur etwas über dem Durchschnitt liegt, das sie sich meiner Meinung ein wenig zu lang zieht. „Tillägnan“ in brutaler, und „Skuggornas dop“ in teils beklemmender Manier komplettieren die Scheibe, die bei mir 7 von 10 Punkten erntet, weil sie für meinen Geschmack einfach an eingen Stellen zu langatmig geworden ist.