LIE IN RUINS - Towards Divine Death

VÖ: 04.02.2014
(Dark Descent Records)
Homepage:
www.facebook.com/lieinruins
Die Death Metaller aus Finnland haben sich zwar 1993 gegründet, doch das hier ist erst ihre zweite Scheibe und ich bin der Meinung, dass man in der heutigen Zeit zwar einen solch rasenden Death Metal gerne raushauen kann, aber wie in „Endless Void“, das nach Glockenschlägen rast wie Sau, dürfte der Sound schon etwas besser sein, denn das hört sich einfach breiig an. „Charred Walls“ ist zwar im Ansatz eine schlachtende Nummer, die aus Raserei und fettem Mid Tempo lebt, aber durch den viel zu weit entfernt klingenden und zu leisem Gesang doch einiges an Kraft verliert. Auf der einen Seite schleppt sich „Blood of the Dead“ zäh aus den Boxen, auf der anderen kann das Stück aber auch mit Mid bis Up Tempo harmonieren, doch es ist wirklich extrem anstrengend, bei diesem Sound die Feinheiten der Mucke herauszuhören. Und auch deshalb klingt die Prügelnummer „The Jaws of the Wolf“ auch wieder so chaotisch, weil es für meinen Geschmack zu schwach produziert ist, da könnte die Musik mehr powern, wenn man es besser wahrnehmen könnte und so bleibt trotz richtig gutem und aggressiven Death Metal hier nur 6 von 10 Punkten, weil der Sound es versaut.

