FLOSAM & JETSAM - No Place For Disgrace (Re-Rlease)


02 flotsam

VÖ: 14.02.2014
(Metal Blade Records)

Homepage:
www.facebook.com/flotsamandjetsam.official

Schlug bereits das 1986 veröffentlichte Doomsday for the Deceiver betitelte mit einem künstlerisch hochkarätigen Cover gestaltete Debüt der US-Powerspeedster FLOTSAM & JETSAM aus Phoenix, Arizona, wie eine Bombe innerhalb der Metal-Szene ein, legte man kaum zwei Jahre darauf mit dem folgenden Zweitling „No Place for Disgrace“ fast ebenso kräftig nach. Geboten wurde hochkarätig facettenreicher Powerspeedmetal, (manchmal etwas an der Thrashgrenze kratzend) der vor griffigen Hooks, dramaturgisch bissigem (weder allzu kitschig noch extrem kopflastig überladenem Hochtongesang), zeitweise auch hymnenhaften Elementen, Geradlinigkeit, geschmeidiger Grooves und gefühlvoll sensibel verspielter Melodieführung übersprudelte. Trotz der etwas härteren Produktion fielen die Songs hymnenhafter und zugleich unglaublich melodisch aus, ohne an Substanz zu verlieren. Wer diesen ewigen, (Szeneinsidern bekannten) Geheimtipp nicht kennt, dem ist wirklich etwas entgangen, eine Lücke, welche derjenige dringend in seiner hauseigenen Tonträgersammlung schließen sollte. No Place for Disgrace vereint alles, wofür der von Härtnern unterschiedlicher Generationen, die nur allzu lebhaft von dieser stilprägend wichtigen Zeitepoche schwärmen, so geschätzte 80er Jahre-Heavy Metal steht. Mindestens genauso essentiell wie das unangefochtene Debüt „Doomsday for the Deceiver“ bleibt „No Place for Disgrace“ kein Gramm weniger Qualität schuldig. Powerspeedlunatics können hier bedenkenlos zugreifen. „No Place for Disgrace“ gehört zu den US-Metal-Undergroundklassikern, um die kein wahrer Heavy Metal Maniac/Powerspeedfanatic, der von den „Goldenen 80ern“ träumt, herum kommt! Als Anspieltipps der Scheiblette seien der Titeltrack „No Place for Disgrace“, das bedächtig beginnend sich zum Speedfeger steigernde „Escape from Within“, das in Powerspeed-Manier dröhnende BEE GEES-Cover „Saturday Nights (All right) for Fighting“ sowie „Hard on You“ und „The Jones“ empfohlen.

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