SHROUD OF DESPONDENCY - Tied To A Dying Animal


02 shroudof

VÖ: 11.02.2014
(Eigenproduktion)

Homepage:
www.facebook.com/shroudofdespondency

SHROUD OF DESPONDENCY hören sich für mich an, wie Eisregen mit englischen Texten, Sänger Ron Blemberg kommt da unserer Blutkehle sehr nah, doch in Sachen Musik ist das hier zwar über weite Strecken akzeptabel, doch der große Wurf ist es mit Sicherheit nicht. Schon zu Beginn macht „A Man Can Dream“ einen schläfrigen Eindruck, bevor es gegen Ende dann doch etwas Fahrt aufnimmt und danach wird es bei „Clenched Jaw“ vertrackt, doch es artet eher in Chaos aus, als dass man da einen roten Faden in Sachen Songwriting entdecken könnte. Der Sound ist auch nicht so doll, denn in „The Life of Fire“ geht es doch nah an den Grenzbereich des Erträglichen. „Winter and Warmth“ klingt richtig schön bösartig, überzeugt aber auch nicht auf voller Länge und bei „Long Hours“ ist eher wieder Mid Tempo technisches Spiel angesagt.
Wer Lust hat, eine Scheibe zu hören, die wie eine Mischung aus Morbid Angel und Deicide mit Black Metal Gekeif klingt, kann hier gerne ein Ohr riskieren, aber ich rück da nicht mehr wie 5,5 von 10 Punkten raus.