MOROK - Fiery Dances Of Dying


02 morok

VÖ: bereits erschienen
(Eigenproduktion)

Homepage:
www.facebook.com/morokband

Schon ungewöhnlich, dass die Darmstädter Pagan Black Metaller von MOROK auf ihrem Debüt viel slawische Folklore mit einbinden und auch der Gesang durchgehend in russisch ist, was die Neugier an dem Album um einiges steigert.
So ist ein kurzer Folk Part zu Beginn von „Fiery Dances of Dying“ noch zu vernehmen, dann gehen MOROK einen eher drückenden, fast doomigen Weg, bevor es sich im Pagan / Black Metal der mittleren Geschwindigkeit einordnet und auch in Sachen Härte durchaus überzeugen kann. Auch auf „The Last Path“ bewegen sich die Hessen mehr im mittleren, tragenden Tempo Bereich, aber man braucht keine Angst vor Langeweile zu haben, die kommt nicht auf, denn das Riffing garantiert eine Menge Abwechslung. In Sachen Tempo variiert „An Eye for an Eye“ mal richtig gut, da macht es Spaß, diesem Track zu lauschen und „By a Swirl of Vernal Floods“ lässt durch seine akustischen Klänge zu Beginn des Songs eine beruhigendes Feeling frei, doch die Härte steigert sich ungemein und zusätzlich punktet die Nummer auch durch ihre Melodie Läufe. Ich weiß nicht warum, aber „Harvest“ bewegt sich wie sein Vorgänger, hat meiner Meinung nach aber eine Spur mehr Druck zu bieten, während mir bei „The Glowing Skies are Going to Ablaze“ besonders die knüppelnden Black Metal Einschübe gefallen, die den harten Kontrast zu den eingängigen Melodien bringen. „Shadows of the Gone Ones“ ist ein ganz ruhiger Song und auch am Ende ist „The Winds Won't Hear Groans of the Soil“ weitestgehend ruhig gehalten.
Ein durchaus beachtliches Debüt, dem es an nichts fehlt und so auch seine 7 von 10 Punkten verdient hat.