GRAVEYARD GHOUL - The Living Cementery

VÖ: 20.02.2014
(Final Gate Records)
Homepage:
www.facebook.com/GraveyardGhoul
http://www.finalgaterecords.com/
Die Jungs von GRAVEYARD GHOUL machen auf ihrem zweiten Album genau da weiter, wo sie bei ihrem starken Vorgänger aufgehört haben, mit rohem, deftigen und zermalmenden Death Metal.
Sofort im Opener „Lunatic Possession“ ist die Qualität auf oberstem Niveau, nach dem düsteren Intro Part schlängelt sich das Stück zäh aus dem Boxen, um dann im drückenden Mid Tempo zu münden. Das kurze und knackige „Living Cemetery“ pendelt sich in Sachen Mucke so zwischen Darkthrone und Autopsy ein und begeistert mich dadurch auf voller Länge und auch das folgende „Vomit to the Grave“ ist eine dreckige und rohe Nummer vor dem Herrn, die jeden old school Fan in Verzückung bringt. Extrem zäh geht es bei „Scraping From a Coffin“ zu, ein Song, der einem von innen heraus auffressen will und wenn es einen kleinen Ticken schneller wird, kommen die Double Bass und bollern dir auf den Schädel ein. In cooler Ufta Art startet „Who Goes There“, doch das ist eben erst der Beginn, das Stück greift an, kloppt mit harter Double Bass alles um und mit seinem dreckigen Groove macht es zusätzlich auch noch verdammt Spaß. In den flotten Passagen bei „Putrid Stench of Death“ haben GRAVEYARD GHOUL bei mir sofort gewonnen, das ist so roh und heavy, wie ich es gerne habe, die dazugehörigen Mid Tempo Passagen sind ebenso derb und gekonnt roh, womit die Jungs absolut begeistern. Und wer meint, dass „Secrecy of Dying Flesh“ so zäh schleppend wie zu Beginn bleibt, der täuscht sich, denn hier wird ordentlich auf die Tube gedrückt und old school as fuck Death Metal zelebriert. Das kurze „Rotten Gore Excrements Whore“ ist eine wüste Art der Zerstörung mit Blast Attacke und auch „Sentenced to the Knife“ geht wahnsinnig geil ab. Der „Funeral Priest“ am Ende führt GRAVEYARD GHOUL noch mal nah an den Doom Bereich heran und beendet eine absolut geniale Scheibe. Die Jungs haben sich deutlich gesteigert und so ist es auch klar, dass die Punkte auf 9 von 10 Punkten für diese rohe Meisterwerk wachsen.

