MORFIN - Inoculation


02 morfin

VÖ: 21.02.2014
(F.D.A. Rekotz)

Homepage:
www.facebook.com/morfindeathmetal

Seit dem Ableben von DEATH Mastermind Chuck Schuldiner haben es etliche Bands versucht, in die Fußstapfen dieser Kult Band zu treten und sind kläglich gescheitert, jetzt tauchen MORFIN aus Kalifornien mit ihrem Debüt auf und treten Chuck's Erbe mit ihrem Debüt an. Und da übertreibe ich nicht, in „Evil Within“ fühle ich mich wie zu „Spiritual Healing“ Zeiten, mal ein flotter Ausbruch, das groovende Mid Tempo und die Technik, da sitzt alles perfekt und der Nacken kann sich schon mal warm anziehen. Auch der schwer metallische Groove in „Dark Creator“ ist nur vom allerfeinsten, das geht ab wie Sau und versetzt einem in die guten alten Tage, so ein old school Brett habe ich in meinen kühnsten Träumen nicht erwartet. Vor allem, wenn dann auch mal ein kurzer, flotter Ausbruch am Start ist, kracht es an allen Ecken und Enden. Tonnenschwere Riffs eröffnen „Lethal Progeny“, das Stück bewegt sich dann weiter im zähen Bereich und kann sich dort hart und heavy ausbreiten, doch auch die flotten Parts sind absolut genial, das Solo sägt dir die Rübe ab und das technische Spiel der Amis ist einfach allererste Sahne. Bei „Identity Killer“ drückt es mächtig, das ist fett wie Sau und will sich förmlich in den Hörer rein bohren, Double Bass sind keine Seltenheit und auch der Fuß wird herrlich aufs Gaspedal gestellt und geht auch mal auf die Überholspur, so dass man als old school Deather hier völlig von den Socken ist.Hart, drückend, technisch perfekt, so kracht mir „Cryostasis“ entgegen und zieht mich in seinen Bann, dem das Instrumental „Primordial“ folgt. Nach diesem kurzen Verschnaufer wird dann wieder Death Metal in Reinkultur bei „Inoculation“ zelebriert, eine weitere Nummer mit dem Prädikat „Phantastisch“ und auch „Brain Control“ ist in allen Belangen ein O(h)rgasmus. Zu meinem Highlight habe ich ganz klar „Viral Mutation“ erkoren, denn dieser Track ist der härteste und schnellste auf dem Album, lässt jedoch für das perfekte Break Spiel immer noch genügend Freiraum. Am Ende ist das Album so, wie es sich Death Fans der ersten Stunde wünschen und mit „Leprosy“ haben MORFIN auch noch einen Kult Track als Coverversion mit drauf gepackt.
Dieses Highlight wird in Sachen Death Metal kaum zu toppen sein, Cover und Musik sind einfach der Hammer und hat sich die Platte 9,5 von 10 Punkten redlich verdient, weiter so Jungs, Chuck wäre stolz auf euch !!!!

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