ABORTED FETUS - Private Judgment Day


02 abortedjeseus

VÖ: 18.02.2014
(Comatose Records)

Homepage:
www.facebook.com/Abortedfetusbrutality

Brutaler Death Metal aus Russland ist nicht so oft am Start, doch ABORTED FETUS sind hier keine Unbekannten mehr, denn hier liegt schon das vierte Album der Band vor.
Und das kann sich sehen lassen, „Savage Dominance“ macht nach dem kurzen Intro Part keine Gefangenen, es wird wutentbrannt geballert was das Zeug hält, Sänger / Gitarrist Alexander „Meatgrinder“ Chernishev gurgelt wie ein Irrer und nur ab und an wird mal im drückenden Mid Tempo getobt. In unglaublicher Brutalität knüppelt „Necropolis Demography“ drauf los und vor allem der knallende Snare Sound ist für meinen Gehörgang ein Genuss und auch „Garden of Kidney Stones“ verprügelt alles und jeden in heftigster Manier, während „Fuck in a Pesthole“ gerne mal im harten Mid Tempo agiert, wo dann auch heftig die Double Bass rollen. Kaum zu glauben, dass im Titeltrack sogar mal melodische Riffs zu hören sind, es dann richtig vertrackt wird und gegen Ende, klar, der Fuß aufs Gaspedal gestellt wird. Bei „Malignant Pregnancy“ wird dann vermehrt im kriechenden, wütenden und Break verliebten Ebenen geackert und auch „Gastronomic Confession“ prügelt nur noch ab und an extrem drauf los. Mit Horror Film Flair eröffnet „Brown Totem“, aus dem die Aggression förmlich heraus platzt und auch „Guinea Pig“ drischt drauf, aber mit satten Breaks. Das finale „Morning Inferno“ bläst dann alles weg und Brutal Death Freaks werden hier vollstens bedient. Klar, einen Preis für Originalität gibt es nicht, aber 7,5 von 10 Punkten auf jeden Fall.