HIRAX - Immortal Legacy


02 hirax

VÖ: 21.02.2014
(Steamhammer / SPV)

Homepage:
www.facebook.com/katon.hirax.5

HIRAX, die Thrasher und Mastermind Kanton W de Pena haben jetzt auch schon 30 Jahre auf dem Buckel, aber leise wird es um die Amis auf keinen Fall, sofort wenn „Black Smoke“ aus dem Boxen fegt, merkt man das anhand der flotten Thrash Salve, die dem Hörer hier gnadenlos entgegen fegt. Auch das folgende „Hellion Rising“ hat so was von Feuer unterm Hintern, die Drums von Jorge Iacobellis kommen nicht zum Verschnaufen und die Gitarristen Mick Guererro und Lance Harrison sägen auf dem Griffbrett wie Götter, da ist das hier vorhandene Solo eine wahre Pracht. In dem stampfenden „Victims of the Dead“ kommt auch der Bass von Steve Harrison super zur Geltung und der Groove ist mächtig, wie die Stimme von Kanton, die einfach einmalig und unverkennbar über die Jahre geworden ist. „Thunder Roar, The Conquest, La Boca de la Bestia - The Mouth of the Beast“ hatte ich schon als Single Review geschrieben, doch dass der Track auf der neuen Scheibe einen noch satteren Klampfen Sound hat, hätte ich nie gedacht und so wird das zu einem Mid Tempo Banger Highlight. Der „Earthshaker“ ist ein kurzes Instrumental (Solo), dem „Tied to the Gallows Pole“ folgt, was purer Metal ist, der ist eingängig, der hat Monster Riffs und groovt wie Sau. Eine flottere Salve wird mit „Deceiver“ abgefeuert und auch der Titelsong ist klassischer HIRAX Speed / Thrash in gewohnt und beliebter Art. „S.O.W.“ stellt eine Art instrumentales Intro für „Violence of Action“ dar, das abermals flott und megamäßig abgeht. Auch hier ist das Solo richtig schnittig und man kann sich an dem Song total erfreuen. „Atlantis (Journey to Atlantis)“ ist ein weiteres, aber dieses Mal eher ruhiges Instrumental, dem das finale „The World Will Burn“ folgt, das ein weiterer Mid Tempo Kracher vor dem Herrn ist.
Kanton hat mit seinen Jungs alles richtig gemacht und ich bin so von dem Album begeistert, dass es 9 von 10 Punkten bekommt. Well done Kanton !!!!!