ACHERON - Kult Des Hasses

VÖ: 24.02.2014
(Listenable Records)
Homepage:
www.myspace.com/acheron
Satte fünf Jahre sind ins Land gezogen, bis nun endlich das neue Album der Ami Satanisten um Vincent Crowley vorliegt und das Warten hat sich meiner Meinung nach total gelohnt. Sofort in „Daemonum Lux“ wird im Mid Tempo ein Riff Massaker der besonderen Art veranstaltet, es klingt zäh, es klingt bedrohlich, bis dann die Pforten der Hölle mit einem Schlag aufgetreten werden und es teuflisch flott abgeht. Vincent's bedrohliche Stimme ist in der Baller Nummer „Satan Holds Dominion“ perfekt, so haben die Fans ACHERON schon immer verehrt und bisher ist das einfach nur ein wahres Brett, das hier hingelegt wird. Im Mid Tempo startet „Raptured to Divine Perversion“ erst mal mit einem starken Solo, dann wird es wieder schleppend und düster dämonisch, doch die Riffs inklusive einem weiteren Solo ist einfach prachtvoll, so sind die Amis unschlagbar. Im Up Tempo und starken Breaks legt „Wept (Again and Again)“ los, doch höllisch donnernde Double Bass beherrschen diesen Track, das Tempo variiert super, die Breaks sind hervorragend gesetzt und auch in „Thy Father Suicide“ finden wir diese Merkmale, die ACHERON zu einer absoluten Granate wachsen lassen. „Misanthropic Race“ hat wieder so einen beschwörenden, düsteren Charakter, bricht aber auch mal in wahnsinnig starkes Geprügel aus, während „Whores and Harlots“ äußerst vertrackt und Riff dominant ist, wozu sich auch ein paar kurze Baller Ausbrüche und ein sägendes Solo gesellen. Dämonisch wirkt „Asphyxiation (Hands of God)“, hat aber auch einiges an Melodieläufen zu bieten und sogar einen kurzen Bass Solo Part, wonach die Knüppel Attacke nicht fehlen darf. „Concubina Do Diabo“ ist dann wieder eine trägere, aber minder harte Nummer, wie man sie von ACHERON kennt und am Ende hat „Devil's Black Blood“ einen richtigen Heavy Metal Groove und beendet ein fabelhaftes Album, für das es von mir uneingeschränkte 9 von 10 Punkten gibt.

