RIBSPREADER - Meathymns

VÖ: 28.02.2014
(Vic Records)
Homepage:
www.facebook.com/pages/Ribspreader/148182408532846
Schon zum sechsten Mal legen die Herren um Tausendsassa Rogga Johansson mit RIBSPREADER eine Scheibe vor, die old school Death Metal der besten Art darstellt. Klar, Schweden Tod lässt sich nicht neu erfinden, aber mit dieser Intensität, wie nach einem Mark erschütternden Schrei „Orchestrating the Cacaphony“ los fegt, ist schon klasse. Da wird im klassischen Mid bis Up Tempo geradlinige drauf gedroschen und Rogga's Organ und Rifing ist einfach wie gehabt eine Macht und spitze. „Cemetary Dreams“ zieht im Tempo einen Hauch an und wirkt so noch eine Spur brutaler, aber auch die donnernden Double Bass Parts sind nicht ohne, bevor mit „As the Blood Flows“ wieder schnörkellos nach vorne getrieben wird und es auch zu kurzen Blast Ausbrüchen kommt. Mit „Dragged Below“ ist der nächste Track in geilem Up Tempo vorhanden, hier wird nicht gekleckert, sondern Death Metal raus geholzt, wie er sich gehört, old school und ohne Gnade. So ist es kein Wunder, dass „The Ones Who Hide and Wait“ richtig heavy treibt und erst mit „Asylum of the Rotting“ geht der Fuß ab und zu etwas vom Gaspedal. Aber kurz danach ist in „Worm Infested“ erneut ordentlich Stoff angesagt und „Skeletonized“ ist ein genialer Death Metal Track der alten Schule mit anständig Tempowechsel. Das finale Titelstück klingt etwas Psycho mäßig und hätte nicht unbedingt sein müssen, aber 8 von 10 Punkten sind bei so einem old school Brett eindeutig gerechtfertigt.

