METAL INQUISITOR - Ultima Ratio Regis

VÖ: 21.02.2014
(Massacre Records)
Homepage:
www.facebook.com/metalinquisitor
METAL INQUISITOR gehören neben u. a. STORMWARRIOR, SACRED STEEL und MAJESTY zur Speerspitze der deutschen True-Metal-Bewegung, was auch “Ultima Ratio Regis” das vierte Langeisen der Koblenzer problemlos bestätigt. Am Stil der Truppe um Gitarrist Blumi und Vocalist El Rojo, dessen Organ dem von Gerrit P. Mutz (SACRED STEEL) verdammt ähnlich klingt, hat sich nichts geändert. Klassischer 80er Oldshoolmetal der ACCEPT/RUNNING WILD/JUDAS PRIEST-Schiene aufgewertet mit NWOBHM-Einflüssen beherrscht nach wie vor das Gesamtbild der fünf Metal Inquisitoren. „Confession Saves Blood“, „Burn them All“ , Black Dessert Demon“ und das zum Abhotten perfekt geeignete „Call the Banners“ sind genau jene Sorte Stoff, der Kutte, Leder, Nietengürtel, Kette tragenden Oldshoolmetallern und Traditionalisten runtergeht wie Öl! Mit dem deutlich an BLACK SABBATH zur DIO-Phase gemahnenden über Sieben minütigen Schlußtrack „Second Peace of Thorn“ setzen METAL IQUISITOR einen gelungenen Ausklang unter ein starkes Album, das reichlich viel hörenswertes Headbangerfutter und mit dem recht fulminanten Opener „Confession Saves Blood“ sowie der ungemein hautnah auf RUNNING WILD gemünzten Hymne „Call the Banners“ eine exzellente, vielleicht bald öfter im Liveset auftauchende Nummer, die zugleich neben dem Schlußtrack das Albumhighlight darstellt, beinhaltet. „Ultima Ratio Regis“ wird mühelos sein Fanklientel erreichen. Gemessen an den aktuellen Outputs von MAJESTY und STORMWARRIOR fällt das Album insgesamt doch ein wenig ab, weshalb METAL INQUISITOR im Direktvergleich zu genannten Größen trotz ansprechender Qualität knapp dahinter liegen. Gute 8 von 10 Punkten für ein Album, das die Klasse des bärigen Zweitlings „Doomsday for the Heretic“ wie schon seine beiden Vorgänger nur zu knapp 75 % erreicht, mehr sind nicht drin.

