MIRACLE MASTER – Tattooed Woman

(GoldenCore Records/ZYX Music)
VÖ: 07.03.14
Genre:
Hard’n Heavy Rock
Homepage:
MIRACLE MASTER
MIRACLE MASTER, gegründet aus der Asche von PUMP, dieses oder ähnliches konnte man seit Monaten in den Sozial Networks über diese Band lesen. Aufmerksame PUMP Beobachter und Kenner bekamen schon Ende 2012 mit, dass Sänger Marcus Jürgens während der Produktion des anstehenden neuen Albums ausgestiegen war und durch den dänischen X-Factor Gewinner in 2008 – Oliver Weers (OLIVER WEERS BAND, RIPE) – ersetzt wurde. Kurz darauf grub man PUMP zu Grabe und MIRACLE MASTER wurde geboren. Musikalisch entfernt man sich auf dem vorliegenden Debütalbum „Tattooed Woman“ schon etwas von der ehemaligen musikalischen Ausrichtung. Kerniger Hard’n Heavy Rock mit Kick Ass Attitüden sind nach wie vor Programm, auch wenn man mit dem Opener „Come Alive“ und dem Schlusstrack „We All Touch Evil“ doch mehr im melodischen Heavyrock startet und endet, wie ihn Weers auf seinen Soloplatten praktiziert. Aber schon beim 2. Track „Fly Away“, einem wahren, bluesig angehauchten, Groove Monster, musikalisch angelehnt an DOWNSPIRIT, der Ex-Band vom Gitarristen Aki Reißmann aber auch vergleichbar mit JEFF SCOTT SOTO Solo-Veröffentlichungen, ist man versucht die Repeat Taste zu drücken. Davon lässt man aber vorerst die Finger und nimmt den tief angestimmten Smasher „Stay With Me“ noch mit. Das folgende, etwas ruhigere „Forgive Yourself“ erinnert beim Refrain ein wenig an FIREWIND. „Miracle Master“ selbst gestaltet sich durch die abwechselnd treibenden, groovigen und melodischen Gitarrenparts recht abwechslungsreich und ist im Power R’R angesiedelt. By The Way, an dieser Stelle sei mal erwähnt, dass derjenige, der auf satte Gibson Gitarrensounds steht, in diesem Bereich auf „Tattooed Woman“ bestens bedient wird. Und jetzt spannen wir zum Abschluss noch einmal den Bogen zu PUMP, der wird in der Auslegung mit dem Titeltrack am deutlichsten.
Alles in allem ein sehr abwechslungsreiches Album mit keinen nennenswerten Ausfällen, aber einigen musikalisch positiven Überraschungen.
Punkte: 8/10

