BATTLEAXE - Heavy Metal Sanctuary

VÖ: 21.02.2014
(Steamhammer / SPV)
Style: NWOBHM
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Battleaxe
BATTLEAXE sind immer noch oder schon wieder am Ball, na Fein! „Heavy Metal Sanctuary“ schimpft sich deren aktueller Silberling. Bereits nach erstmaligem Hördurchlauf bin ich völlig hin und weg von dem pausenlos an sämtlichen Ecken und Enden herzerfrischend knackig die Bude rockenden Teil. BATTLEAXE verteilen wieder eine mächtig ins Gebälk reinkrachende Ladung Heavy Metal. Arschtight auf den Punkt gespielte Grooves, gnadenlos bei den Eingeweiden packende Leadsoli, kantige Gitarrenriffs, ein wuchtig den Takt vorgebendes Schlagzeug, nahtlos ineinander übergehende Tempovariationen und raue Straßenattitüde alles da, was man sich als NWOBHM-Gourmet von einer Band wie BATTLEAXE so wünscht. BATTLEAXE-Frontmaster Dave King kann sich locker mit seinem kräftig heißer knarrzenden Stimmvolumen mit der echten Insidern bekannten Riege erlesener Top-NWOBHM-Vocalisten vom Schlage Dave Hill (DEMON), Billy Downs (DAMASCUS), Jamie Manton (JAGUAR) und Carl Sentance (PERSIAN RISK) einreihen. „Give it More“ wird von einem Hauch feiner Düsterepik begleitet, ehe ein knackig hartes Stahl-Rockriff das widerspruchslos an die Solinger Edelstahlschmiede ACCEPT erinnert, einsetzt. Ansonsten haben BATTLEAXE ihren Stil bis dato wenig verändert. Authentisch, undergroundig, ehrlich mit reichlich Eiern und immer verschärft hart am Limit rockend überzeugt das Neunerpaket auf ganzer Linie. Das hier ist NWOBHM-Sound in Reinkultur pur, der keine Gefangenen macht! So ruppig, fetzig, räudig wie BATTLEAXE schreddert nur eine Handvoll Bands, die ähnlich wie BATTLEAXE allesamt ihren eigenen Wiederkennungswert und Stil besitzen. Davon hat Heavy Metal Sanctuary zur Genüge. Heavy Metal Sanctuary eifert den zwei 80er-Kronjuwelen „Burn this Town“ und „Power from the Universe“ kräftig nach, ohne dabei im geringsten an Substanz einzubüßen. Ein leichter Anstrich früher SAXON/IRON MAIDEN gepaart mit der Räudigkeit und dem unverkennbaren Drive von ACCEPT, stellenweise leuchtet gar die TANK-Anfangsphase auf, all das gebettet in eine kraftvoll fett natürlich belassene, nie zu überladene Produktion bestimmt das Geschehen. Undergroundmetalmaniacs können bedenkenlos zugreifen. Dafür garantieren zackige Schredderhymnen wie „Shock and Awe“, das auch Live enorm zündende „Hail to the King“, „Too Hot for Hell“ sowie das traurig melancholische tonnenweise Emotionen auslösende Abschlußhighlight „Spirits of the Fallen“ (eine auf ACCEPT gemünzte Hymne vom Allerfeinsten) reichlich! 8,5 von 10 Punkten für ein bis zum letzten Takt deftig Undergroundspirit versprühendes Pfund dynamischen Heavy Metals! Daumen hoch für BATTLEAXE: Das killt!- Welcome Back!

