FÄULNIS - Snuff || Hiroshima


02 faeulnis

VÖ: 28.02.2014
(Cold Dimensions)

Style: Black Metal

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Fäulnis

Fünf Jahre hat Allrounder Seuche, der hinter FÄULNIS steckt auf dieses Album warten lassen und ich sag mal so, diese Black Metal Scheibe hat Höhen und Tiefen.
Der Opener „Grauen“ ist in seiner brutal rasenden Art einfach herrlich, Seuche kommt hier mit seinem Organ dazu stark rüber, klar verständlich, teils auch depressiv, aber immer überzeugend. Dazu kommen immer wieder sich weit öffnende, atmosphärische Parts, die, und das gefällt mir nicht so, eine Spur zu lang gezogen sind. Im Mid Tempo drückt „Weil wegen Verachtung“ und hier ist der Gesang so richtig rotzig, es klingt richtig angepisst und verfehlt so seine Wirkung nicht und wenn dann der extrem rasende Ausbruch kommt, bin ich hellauf begeistert. Einen Hauch Punk lässt sich bei „Distanzmensch, verdammter!“ nicht verleugnen, auch wenn das Riffing mehr Kälte erzeugt als so manch andere Band des Genres und bei „Abgrundtief“ darf man nicht schlecht drauf sein, sonst zeiht einem dieser Track in der Gemütslage noch mehr runter. Krass und krank klingt die „Paranoia“ an manchen Stellen, die Ballerei ist einwandfrei und danach schrammt „Durch die Nacht mit...“ ganz nah den Doom Bereich in seiner zähen und kriechenden Art. „In Ohnmacht“ kann mit seinem „Lautsprecher“ Gesang zwar gefallen, aber rein musikalisch läuft der Song eher neben mir vorbei und auch der bedrückende Part in „Atomkinder und Vogelmenschen“ zieht sich für meinen Geschmack etwas zu lang, doch der Prügel Ausbruch entschädigt da etwas. Aber am Ende ist „Hiroshima“ in meinen Augen auch etwas zu langatmig, was mich am Ende dazu bewegt, 7,5 von 10 Punkten zu geben.