• Home
  • Reviews & Interviews
  • CD & Vinyl - Reviews
  • THE EXPLOITED - The Massacre / Beat The Bastard / Fuck The System Re-Releases

THE EXPLOITED - The Massacre / Beat The Bastard / Fuck The System Re-Releases


03 theexploitedmassacre

VÖ: 14.03.2014
(Nuclear Blast Records)

Style: Punk, Metal, Crossover

Homepage:
The Exploited

Nuclear Blast haut hier die letzten drei Studio Alben von THE EXPLOITED raus, angefangen von „The Massacre“ aus dem Jahre 1990, das mit dem Titeltrack gleich gerade aus in den Arsch tritt. Der „Sick Bastard“ ist im klassischen Stil vom Punk beeinflusst, besitzt aber einiges an Metal und Crossover Anteilen der sehr guten Art und auch die „Porno Slut“ kennt nur einen Weg, der geradeaus und hart ist. Die richtig dreckige Art der Band kommt besonders bei „Fuck Religion“ zum Tragen und diese Scheibe hatte es voll in sich, wer sie gehört hat, liebt sie und kommt nicht mehr davon los.
03theexploitedbeat

Sechs Jahre später folgte mit „Beat The Bastard“ der nächste Wutbrocken und auch hier startet das Album mit dem Titelstück, bei dem es etwas mehr das Riffing im Vordergrund steht und auch der Sound um einiges wuchtiger wirkt. Rotziger Rock/ Punk / Metal und Crossover ist in „Affected by Them“ hervorragend proportioniert, dieser Mix ist einwandfrei getroffen, Shouter Wattie Buchan merkt man das angepisste in der Stimme an und so ledert mir auch das geniale „Don't Blame Me“ vor den Latz. Mit solchen Tracks wie „System Fucked Up“ oder auch „Massacre of Innocents“ lassen sich die Punk Wurzeln nicht verleugnen und der Blick über den Tellerrand hört man in „Police TV“ oder dem „Serial Killer“ mehr als deutlich. Auch hier ist kein einziger Schwachpunkt auf der Scheibe, die sich ebenso problemlos empfehlen lässt.
03 theexploitedfuck

Das bislang letzte Album „Fuck The System“ basiert aus dem Jahre 2003 und auch hier lässt der eröffnende Titelsong schon erkennen, wie die Herren hier drauf sind. Der Sound ist wieder eine Spur roher, der Gesang noch dreckiger, aber die Musik weiter ein abgefahrenes Brett. Die Geradlinigkeit wird in „Holiday in the Sun“ mit einigen coolen Breaks durchzogen und allein der Titel „You're a Fucking Bastard“ sagt alles, rotziger und dreckiger kann man die Mucke nicht spielen, auch wenn der Groove des Basses völlig cool kommt. In „Noize Annoys“ gehen THE EXPLOITED auch mal flotter zur Sache und bei „Why Are You Doing This to Me“ kann man förmlich den ausgestreckten Mittelfinger sehen.

So, mit solchen Re-Releases ist der Abend auf jeden Fall gerettet und es bleibt zu hoffen, dass THE EXPLOITED bald mit einem neuen Album an diese Klassiker anknüpfen werden, die Zeit ist reif für neuen Stoff dieser Legende. Die Alben bekommen in der Reihenfolge von oben 8, 9 und 8,5 von 10 Punkten.

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.