NOCTURNAL BREED - Napalm Nights

VÖ: 11.03.2014
(Agonia Records)
Style: Trash / Black Metal
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Nocturnal Breed
Sieben Jahre haben uns die norwegischen Black Thrasher von NOCTURNAL BREED auf eine neue Scheibe warten lassen und so sehr ich die Herren vermisst habe, die ersten Klänge des Openers „The Devil Swept the Ruins“ sind zwar musikalisch immer noch wie früher, doch irgendwie klingt der Song für mich total saft- und kraftlos. SO dreckig wie „Speedkrieg“, so will ich NOCTURNAL BREED hören, auch wenn mich der Sound nicht wirklich überzeugt, das Stück treibt aber wie Sau. Düster, mysteriös, beklemmend, so wirkt „Cursed Beyond Recognition“, kann aber auch nicht ganz überzeugen, das macht dann der old school Feger „The Bitch of Buchenwald“, der sich anhört wie Lemmy im Thrash Metal. Auch das Titelstück ist treibender Black /Thrash, doch den letzten Biss vermisse ich trotzdem. Danach macht „Thrashiac“ seinem Namen Ehre und fegt altbacken daher und mit „Dawn Campaign... Flamethrower Ridge“ folgt der nächste, dreckige Thrash Arschtritt auf den Fuß. Hört mal genau hin, das Riffing in „Under the Whip“ klingt fast nach „Looks That Kill“ von Mötley Crüe und das folgende „Dragging the Priests“ plätschert außer dem geil krassen Solo eher vor sich hin, während für mich das knallende „Krigshisser“ am Ende der CD mit das Highlight ist.
Schade, ich hätte nach sieben Jahren Abstinenz mehr von NOCTURNAL BREED erwartet, so springen da nur 5,5 von 10 Punkten raus.

