PALE DIVINE - Cementery Earth

VÖ: 18.02.2014
(Shadow Kingdom Records)
Style: Doom Metal
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Pale Divine
1997 gegründet, veröffentlichten die aus Pennsylvania kommenden Doomer PALE DIVINE zehn Jahre später ihr drittes Album „Cemetary Earth“. Auf genannter Langrille wird traditioneller inden 80ern behafteter, richtig erhaben groovender Doom-Metal mit vereinzelten 70er Jahre Hardrockzutaten, träumerisch verspielten Leadsoli, intensiv unter die Haut gehend melancholisch düsterer emotional ergreifender Atmosphärebrücken und heroisch trauer klagender Vokalakrobatik geboten. Heavy Metal, im wahrsten Sinne des Wortes, zähfließend wie Lava, der sich im speziellen durch majestätisch-kraftvolle Riffs, feinfühlig epische Melodien und rasante Tempogroovewechsel, sowie fast selbst redend ein im Rahmen solcher Musik ausgesprochen kraftvolles Grundgerüst samt fließend eingängig gestalteter Sonstrukturen auszeichnet, wobei die Stücke gern auch weit über die 5-Minuten-Grenze hinaus wandern. Allein der sich mit zunehmender Spieldauer zu einer grandios fast endlosen Gitarrenorgie steigernde mehrminütige majestätisch erhabene Album-Titeltrack „Cemetary Earth“ sowie das folgend atmospärische „Empyrian Dream“ lassen keinerlei Bedenken aufkommen, das dieses Album jedes einzelne der aufgeführten Merkmale besitzt. SAINT VITUS, TROUBLE, CANDLEMASS, THE OBSESSED, PENTAGRAM, und kauziger Epicmetal der BROCAS HELM/ WITCHFINDER GENERAL/CIRITH UNGOL-Schiene hat sichtbar bleibende Spuren hinterlassen, ebenso tritt an mancher Stelle der BLACK SABBATH'sche Proto-Doom-Faktor besonders prägnant hervor, womit die Messe an und für sich auch schon gelesen wäre. Eine druckvoll fette Produktion rundet als Gesamtresultat ein als hörenswert zu bezeichnendes Epic-Doom-Silbertellerchen gelungenermaßen ab. Fans aufgeführter Gruppen werden das Ding mögen.
Bei“ Cemetary Earth“ handelt es sich um eine Wiederveröffentlichung des ursprünglich 2007 erschienenen Werkes. Sämtliche Titel der 2007er-Langrille wurden in Demo-, Rehearsal und Live-Versionen neu abgemischt (remastert). Ob man dies nun als Alibi-Bonus bezeichnen mag oder nicht, sei dahingestellt und ob das Cover „I've been around too long“, der schottischen Popgruppe THE MARMALADE sein musste, darüber können sich Szene-Junkies streiten. Inhaltlich gibt’s an dem Teil nicht viel auszusetzen, wofür sattelfeste 8 von 10 Punkten recht deutlich sprechen!

